Warum haben wir so viele Vorurteile? Chemnitzer Sozialpsychologe erklärt es

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Frank Asbrock von der Technischen Universität zur Frage, was Aluhüte und die Mondlandung gemein haben - und warum das nicht lustig ist.

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1212 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    gelöschter Nutzer
    04.09.2020

    @Lumixer: "Ein Freundes- und Bekanntenkreis setzt sich meist aus Personen ähnlicher Vita, ähnlichem Bildungsgrad, ähnlichem Lebensstandard und ähnlicher politischer Ausrichtung zusammen."
    Da haben sie natürlich Recht. Man könnte auch sagen: "Gleich und Gleich gesellt sich gern!"
    Deshalb kenne ich persönlich wohl auch nur eine Person, die im März mal zwei Wochen krank zu Hause war, evtl. mit Corona, was jedoch nicht getestet wurde. Ansonsten ist mir, aus meinem recht großen Bekanntenkreis, kein Fall einer Infizierung mit dem Coronavirus, noch eine Erkrankung an COVID-19 und Gott sei Dank auch Keiner bekannt, der an oder mit COVID-19 gestorben wäre.
    Aber im Ernst, ich leugne Corona nicht, ich differenziere aber. Und zwar nicht nur politisches Tun bzw. Nichtstun und deren Folgen, auch unterschiedliche Gegebenheiten in den verschiedenen Ländern dieser Welt und vor allem hinterfrage ich, Wem könnte Was nützlich sein und wird vielleicht deshalb so gehandelt?
    Über das Gestern und Morgen zu streiten bringt nicht all zu viel. Aber ich befürchte, wir "sprechen" uns in Monaten betreffs der wahren Auswirkungen wieder und werden erkennen, dass sie vermeidbar gewesen wären, wenn man denn gewollt hätte. Wer glaubt, dass alles immer offensichtlich vor einem liegt, der sollte mal paar Kriege zurück gehen und das "Kapital" von KM lesen.

  • 3
    4
    Freigeist14
    04.09.2020

    Lumixer@ fragt sich nur ,wer bei Ihrer Deutschen Vernunft die Zeche der Bankenrettung bezahlen darf . Es sei denn , Ihre Disziplin lässt sich gern das Geld aus der Tasche ziehen .

  • 3
    4
    241814
    04.09.2020

    Genau, am deutschen Wesen soll die Welt genesen....ich weiß auch nicht, inwieweit sich Wissenschaft und Glauben im Verhältnis befinden, aber Pfeifen im Wald soll bekanntlich helfen und die Rechnung für das letzte halbe Jahr kommt noch und dann raten wir mal, wie hoch die dann wirklich ist und wer sie bezahlt...

  • 9
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    Lumixer
    03.09.2020

    @RingsOfSaturn: Genauso ist das. Ein Freundes- und Bekanntenkreis setzt sich meist aus Personen ähnlicher Vita, ähnlichem Bildungsgrad, ähnlichem Lebensstandard und ähnlicher politischer Ausrichtung zusammen. Da kann es extreme Verwerfungen zwischen den gesellschaftlichen Gruppen geben. Ebenso werden Realitäten anders wahrgenommen.

    Fakt ist, die Wissenschaft lernt täglich über das Virus und die Erkenntnisse fließen weitestgehend in die Empfehlungen der Virologen, deren Stimme großes Gewicht hat und auch haben sollte, sowohl in der Politik als auch in der breiten Öffentlichkeit. Natürlich klafft zwischen Wissenschaft, Politik und der Akzeptanz in der Bevölkerung eine Lücke - vor allem aus wirtschaftlicher Sicht. Echte und gefühlte Ungerechtigkeiten liegen jedoch nah beieinander. Diese Lücken kann man nicht mit Ignoranz und und schon gar nicht mit Gewalt schließen, nur im Konsens. Haarspaltereien und Verschwörungstheorien, die letztlich nur Hilflosigkeit und innere Fluchtversuche dokumentieren, bringen keinem etwas. Letztlich ist es der Disziplin der Deutschen zu verdanken, Schlimmeres verhindert zu haben. Was passiert, wenn lange die Ignoranz in Kombination mit einem schlechten Gesundheitssystem siegt, hat man im liberalen Großbritannien gesehen - über 340.000 Infektionen mit ca. 48.000 Todesopfern, bei rd. 67 Mio. Einwohnern. Erst, als es BJ selbst hart getroffen hat, ist das Land aufgewacht. Da war es jedoch zu spät für die dann ergriffenen Maßnahmen. Nur langsam beruhigte sich die Lage. Ähnliches, mit extremerem Ausmaß kann man in den USA und Brasilien beobachten. Es hat sich erneut gezeigt, dass sich deutsche Vernunft, Sachlichkeit, Besonnenheit und Disziplin auszahlt. Schließlich haben wir nach der Finanz- und Bankenkrise, der Eurokrise und der Flüchtlingskrise nun die 4. Krise mit leichten Blessuren überstanden - bis jetzt zumindest. Wollen wir doch darauf aufbauen, die Nerven behalten, an die Wissenschaft glauben und weiter nach Lösungen suchen.

  • 11
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    RingsOfSaturn
    03.09.2020

    @saxon1965: "Und bitte unterlassen sie die Verbreitung von Fake News, wie "Zehn Prozent der Bevölkerung halten die Schutzmaßnahmen für übertrieben." Schaue ich mich in meinem gesamten Umfeld um, dann können derlei Statistiken nicht repräsentativ sein"

    Im Artikel wird nicht benannt wo die Zahl herkommt, aber das aufgrund einer persönlichen Einschätzung als "fake news" abzutun ist gewagt.

    Es könnte doch genauso gut sein, dass ihr Bekanntenkreis nicht repräsentativ ist, oder?

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    gelöschter Nutzer
    03.09.2020

    @Lumixer: Glauben sie ruhig weiter an ihre 90:10 Theorie. Schade, dass es dazu keine direkte Bürgerbefragung geben wird.
    Was ihre "Kooperation mit Rassisten und Reichsbürgern" der Organisatoren von Querdenken 711 betrifft, so sollten sie dies nicht einfach behaupten. Am letzten Wochenende waren zig Demos von zig Organisatoren in Berlin angemeldet.
    Mal sehen wie unsere obersten Demokratiehüter auf diesen offenen Brief reagieren:
    https://www.mehr-demokratie.de/news/voll/an-den-deutschen-bundestag-corona-krise-muss-aufgearbeitet-werden/?pk_campaign=2054
    Dann können wir ja wieder über gelebte Demokratie und politischen Verschwörungen diskutieren, denn wer nichts zu verbergen hat...
    Dies soll nicht heißen, dass man hätte alles richtig machen sollen oder können, seit bekannt werden des Virus Ende 2019. Darum geht es in dem Offenen Brief an den Bundestag auch nicht. Es geht um Transparenz und Lehren für die Zukunft. Nichts Schlimmes also!

  • 14
    7
    Lumixer
    03.09.2020

    Der richtige Artikel zur richtigen Zeit. Die Antworten zu den gestellten Fragen fassen professionell das zusammen, was die anderen 90% über diese 10% denken und halten.
    Natürlich kann man nicht alles ungefiltert akzeptieren und glauben, sonst würde es keinen Diskurs geben. Jedoch sollte dieser auf ruhiger, sachlicher und wissenschaftlicher Ebene stattfinden und nicht so, wie neulich in Berlin - schon gar nicht in Kooperation mit Rassisten und Reichsbürgern.
    Die sog. Querdenker bezeugten mit dieser Aktion abermals, nicht ernst genommen werden zu können und haben jede Chance auf einen Dialog verspielt.
    Vernunft und Wissenschaft setzen sich immer durch.

  • 10
    10
    gelöschter Nutzer
    03.09.2020

    @Freigeist14: Da brauchen sie gar nicht so weit suchen.
    In Deutschland gab es schon zig Untersuchungsausschüsse wegen "ehrlicher" Politiker und deren Machenschaften. Da wird mehr in Hinterzimmern Politik gemacht, als im Parlament. Wer ernsthaft meint, dass da keine "Weichen gestellt werden" ist in meinen Augen ein Fantast.
    Für mich macht Professor Frank Asbrock in seinem Interview mehr Politik, als Sozialpsychologie.

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    13
    gelöschter Nutzer
    03.09.2020

    Frau Plecher sorry, aber ihr einleitender Absatz ist unterste Schublade. Natürlich mag es Menschen geben, die solchen Gedanken anhängen. Diese sind jedoch absolut in der Minderheit, wenn man die Demonstranten und Kritiker der Corona-Maßnahmen hernimmt.
    Diese Beispiele anzuführen dient nur dem einen Zweck, alle Kritiker dieser Corona-Maßnahmen zu verunglimpfen. Ich dachte, die FP würde dieses Niveau nicht bedienen.
    Recherchieren sie lieber mal die Geldflüsse dieser ganzen Corona-Milliarden der EU. Steuergelder, ausgegeben ohne parlamentarischen Beschluss oder wer, wieder einmal, die großen Gewinner bzw. die Verlierer dieser Pandemie sein werden.
    Wer sich Gedanken darüber macht, wieso ein in mehrfacher Hinsicht absolut ungerechtes Finanz- und Wirtschaftssystem auch jetzt noch Gewinne machen kann, der ist weiß Gott kein Verschwörungstheoretiker.
    Die Geschichtsbücher sind voll mit Leuten, die als große Gewinner einer Krise auch gleichzeitig deren Initiatoren waren. Dazu muss man den Virus gar nicht leugnen. Es geht um die Gelegenheit, die sich den Regierenden damit bieten.
    Schauen sie die Politik der letzten Jahrzehnte an. Auch da gibt es unzählige Beispiele dafür, dass eben nicht zum Wohle des eigenen Volkes regiert wurde. Es liegt doch auf der Hand, welche Interessen vordergründig bedient werden. Da darf man schon Zweifel hegen, dass es dieses mal anders sein soll?
    Und bitte unterlassen sie die Verbreitung von Fake News, wie "Zehn Prozent der Bevölkerung halten die Schutzmaßnahmen für übertrieben." Schaue ich mich in meinem gesamten Umfeld um, dann können derlei Statistiken nicht repräsentativ sein.

  • 9
    13
    mops0106
    03.09.2020

    Schon das Foto ist unterstellend. Der Mann trägt das ja nicht, weil er sich gegen Strahlungen schützen will, sondern gerade wegen der Diffamierung "Aluhüte und Verschwörungstheoretiker". Wenn der Sozialpsychologe da was anderes glaubt, sollte er vielleicht selbst mal mit einem anderen Kollegen sprechen.

  • 17
    6
    Freigeist14
    03.09.2020

    "Man kann ja nicht jedem Corona-Demonstranten rechtes Gedankengut unterstellen " . Eine ziemlich infame Fragestellung . Auch bedarf es keiner Verschwörungstheorie(eine Wortschöpfung des amerikanischen Geheimdienstes nach dem Kennedy-Attentat) Regierungen geheime "Dinge" zu unterstellen . Fragen Sie doch mal Edward Snowden oder Julian Assange .

  • 17
    11
    241814
    03.09.2020

    Kein so schlechter Artikel.
    Das gewählte Foto bedient dann aber wieder selbst Vorurteile.
    Wie tickt der Kopf unter dem "Aluhut" wirklich ? Ist der Träger wirklich davon überzeugt, was die Bildunterschrift suggeriert ? Oder ist er eher daran interessiert, dass Kritiker der Corona-Maßnahmen endlich auch wirklich ernst genommen werden ? Fragen über Fragen ...