Ärzte antworten zu Darmerkrankungen

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Ständig auf Toilette, Durchfall, Müdigkeit und Bauchkrämpfe: Das sind Beschwerden, über die niemand gerne spricht - aber auch Anzeichen für eine chronisch entzündliche Darmerkrankung. Rund 400.000 Deutsche leiden darunter. Halten Schmerzen und mitunter blutiger Durchfall über mehr als drei Wochen an, gilt das als chronisch. Betroffene sollten sich nicht scheuen und damit zum Arzt gehen. Auch ungewollter Gewichtsverlust kann ein Warnsignal sein.

Die beiden häufigsten Erkrankungsformen sind Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Bei Letzterer ist der Dickdarm chronisch entzündet. Das führt zu starken, auch blutig-schleimigen Durchfällen. Bei Morbus Crohn kann jeder Abschnitt des Verdauungstrakts betroffen sein. "Weil die Ursachen noch nicht vollständig geklärt sind, werden vorwiegend die Symptome behandelt", sagt Cordula Groß von der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV). Meistens werde Crohn oder Colitis zwischen dem 18. und 30. Lebensjahr diagnostiziert.

Doch welche Untersuchungen sind für die Diagnose erforderlich? Welche aktuellen Behandlungs- und Therapieformen gibt es? Ist Morbus Crohn heilbar? Was raten Experten in Sachen Ernährung? Wo kann ich mich mit anderen Patienten austauschen? Und sind Darmentzündungen vererbbar? Diese und andere Fragen beantworten Ihnen zwei Mediziner beim gemeinsamen Telefonforum der "Freien Presse" und der DCCV. Kostenfrei Auskunft geben am 12. Oktober zwischen 13 und 15 Uhr:

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