Storck über Job als Hertha-Coach: «Nichts dran»

Berlin (dpa) - Bernd Storck hat einen Medienbericht über ein angebliches Engagement als Trainer beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC zurückgewiesen.

«An dem Thema ist nichts dran», sagte Storck der «Berliner Morgenpost». «Ich habe mit niemandem gesprochen, mit mir hat niemand gesprochen.» Zuvor hatte die belgische Zeitung «Le Soir» geschrieben, dass Storck vom Erstligisten Royal Excel Mouscron als Nachfolger von Pal Dardai zu den Berlinern wechsele. Dort werde er einen Zweijahresvertrag unterschreiben.

Nach knapp viereinhalb Jahren wird Dardai nach dieser Saison nicht mehr für das Profiteam von Hertha verantwortlich sein und soll von 2020 an wieder im Nachwuchsbereich des Clubs tätig sein. Zuletzt waren in Berlin mehrere Namen öffentlich als neue Trainer gehandelt worden: Der Schweizer Gerardo Seoane erklärte, beim Schweizer Meister Young Boys Bern bleiben zu wollen. David Wagner gilt als heißester Kandidat beim FC Schalke 04.

Der 56 Jahre alte Storck war bei Hertha von 1996 bis 2002 Assistenztrainer von Jürgen Röber, der bei Mouscron nun Sportdirektor ist. Im ungarischen Nationalverband war Storck ebenfalls Sportdirektor und folgte 2015 als Coach auf Pal Dardai, der sich damals nur noch auf Hertha konzentrierte. Storck schaffte mit dem Team den Sprung zur EM 2016 in Frankreich und scheiterte im Achtelfinale an Belgien. Nach der verpassten Qualifikation zur WM 2018 kam es zur vorzeitigen Trennung.

Als Storck Mouscron im September 2018 übernahm, stand der Club nach sechs Spielen mit null Punkten auf dem letzten Platz der Pro League. Mouscron beendete die reguläre Saison auf Platz zehn ohne Abstiegsgefahr. In den Playoffs zur Europa League blieb das Team ohne Chance.

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