Aue-Trainer vor Geisterspiel: «Extrem schwierige Situation»

Aue (dpa) - Vor dem Geisterspiel des Fußball-Zweitligisten FC Erzgebirge Aue gegen den SV Sandhausen am Samstag (13.00 Uhr/Sky) spricht Trainer Dirk Schuster von einer «extrem schwierigen Situation» für alle Beteiligten. «Der Fußball ist ein klein wenig in den Hintergrund gerückt. Es gilt jetzt, primäre Dinge grundsätzlich zu regeln», sagte Schuster mit Blick auf die rasante Ausbreitung des Coronavirus.

«Wir wissen, dass die Köpfe aller, und da nehme ich mich auch nicht aus, nicht zu 100 Prozent frei sind. Meine Hoffnungen sind, dass seitens des Sports und übergeordnet in der Politik die Entscheidungen so getroffen werden, dass diese Krise europa- und weltweit so schnell wie möglich zum Stehen gebracht wird und dass es allen Menschen ganz schnell wieder gut geht», sagte Schuster am Freitag.

Der 52-Jährige habe sich am Donnerstagabend die Europa-League-Spiele von Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen angeschaut. Während die Eintracht gegen den FC Basel in einem leeren Stadion spielte, waren bei der Partie der Leverkusener bei Glasgow Rangers Fans zugelassen. «Wenn man die beiden Spiele verfolgt hat, konnte man sehen, was den Fußball ausmacht und was die sinnvollen Aktionen gewesen wären - nämlich gesellschaftlich alles zur Ruhe kommen zu lassen und die gesundheitlichen Dinge zu regeln, um dann wieder unbeschwert, befreit und attraktiv für Zuschauer, Fans und das Umfeld Fußball spielen zu können», sagte Schuster.

Der Trainer der Sachsen versuche sein Team auf die Partie am Samstag dennoch so gut wie möglich und professionell vorzubereiten. Gegner Sandhausen sei eine Mannschaft mit sehr viel Wucht, die geradlinig in die Spitze spiele. «Wir müssen auch bei zweiten Bällen höllisch aufpassen und alles abrufen, um erfolgreich zu sein», sagte Schuster.


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