Dresden will Favoritenrolle im Pokal gerecht werden

Dynamo Dresden will schnell wieder in die Spur kommen und sich Selbstvertrauen für den Liga-Betrieb holen. Im DFB-Pokal gegen den Viertligisten aus Westfalen ist die Neuhaus-Elf klarer Favorit.

Dresden (dpa) - An der Ausgangslage gibt es keine Zweifel. Wenn der Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der ersten Runde des DFB-Pokals Regionalligisten SV Rödinghausen trifft, dann sind die Rollen klar verteilt. «Selbstverständlich sind wir Favorit. Dieser Rolle wollen wir gerecht werden und eine Runde weiterkommen», sagte Dynamos Cheftrainer Uwe Neuhaus am Donnerstag bei der Pressekonferenz der Sachsen.

Dennoch soll der ambitionierte Viertligist um den Ex-Dresdner Franz Pfanne nicht unterschätzt werden. «Vor allem im Umschaltspiel sind sie richtig gut. Nach dem Ballgewinn und nach dem Ballverlust, das sind ihre absolut stärksten Phasen», warnte der 58-jährige vor dem Team von Trainer Enrico Maaßen. Die Ostwestfalen sind nach drei Spieltagen Zweiter der Regionalliga West.

Sorgen, dass sein Team den kommenden Gegner dennoch unterschätzen könnte, macht sich Neuhaus aber nicht. Er erinnert an das vergangene Jahr, als man in der ersten Runde den Regionalligisten TuS Koblenz ebenfalls auf neutralem Boden mit 3:2 bezwang. Die Partie am Samstag wird in Lotte ausgetragen.

Ein Weiterkommen ist Pflicht und so gilt es nach der 1:2-Niederlage gegen Arminia Bielefeld wieder Selbstvertrauen für den Ligabetrieb zu tanken. Die Niederlage sei analysiert, die Systemfrage stelle sich aber trotz der Probleme vom Samstag nicht. «Es haben beide ihre Vor- und Nachteile. Man muss nur wissen, wann man was nutzt», erklärte Linksverteidiger Philip Heise. «Wir sollten das Spiel einfach wie jedes andere angehen und den Gegner nicht unterschätzen.»

Der 27 Jahre alte Linksfuß war in den ersten beiden Saisonspielen gesetzt. Wem Neuhaus am Samstag das Vertrauen schenkt, ließ er noch offen. Er sei sich noch nicht sicher in welcher Größenordnung es Änderungen geben werde. «Da stellen sich so viele Fragen, Recht kann ich es am Ende eh nicht jeden machen. Wichtig ist, mit der richtigen Einstellung ins Spiel zu gehen, dann werden wir eine Runde weiterkommen», erklärte der Dynamo-Coach.

Verzichten muss er neben den bereits bekannten Ausfällen von Marco Hartmann, Tim Boss, Sören Gonther und Florian Ballas nun auch auf Jannik Müller. Der 24-jährige Innenverteidiger laboriert an einer Fußverletzung, kann aber wohl nächste Woche wieder ins Training einsteigen.

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