Dresdens Kreuzer will Führungsspieler werden

Längenfeld (dpa/sn) - Niklas Kreuzer will bei Dynamo Dresden zum Führungsspieler heranwachsen. «Ich habe schon häufig gesagt, dass ich mich hier extrem wohl fühle und ein gewisses Standing über die Jahre erarbeitet habe. Jetzt ist für mich auch der Punkt da, den nächsten Schritt zu gehen. Es ist an der Zeit, auch in eine Führungsrolle rein zu schlüpfen, gerade auch für die jüngeren Spieler», sagte der 26 Jahre alte Außenverteidiger am Dienstag im Sommertrainingslagers des Fußball-Zweitligisten.

Kreuzer gehört zu den dienstältesten Akteuren des sächsischen Traditionsvereins. Er steht seit Juli 2014 bei Dynamo unter Vertrag. Im Februar verlängerte der Sohn des ehemaligen Bundesliga-Profis Oliver Kreuzer sein Arbeitspapier um drei weitere Jahre bis 2022. «In der Zeit habe ich viele Leute und Spieler kennengelernt, ein paar Trainer sowie Höhen und Tiefen miterlebt. Gerade das letzte Jahr war wieder bezeichnend, dass wir es nicht geschafft haben, konstant auf einem Level zu spielen und es immer wieder diese Einbrüche gab», erklärte der Außenverteidiger.

Unter Cheftrainer Cristian Fiel, mit dem Kreuzer selbst noch ein Jahr zusammen kickte, soll die Konstanz nun wieder zurückkommen. Grundlage dafür ist die aktuelle Vorbereitung im österreichischen Längenfeld. Denn gerade in den vergangnen Jahren, sagt Kreuzer offen, fehlte es an der Intensität im Training: «Fielo hat erkannt, dass wir letzte Saison nicht fit waren. Er verlangt von uns körperlich und psychisch eine Menge ab. Das sind sehr viele Informationen, aber es ist für uns von Vorteil, weil sich jeder Spieler auf jeder Position sehr gut mit Fielo's Plan anfreunden kann.»

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