Köln nach 1:1 gegen Heidenheim: "Viel zu wenig"

Wieder kein Heimsieg, erneut ein frühes Gegentor: Nach dem unbefriedigenden 1:1 (0:1) gegen den 1. FC Heidenheim überwog bei den Profis des 1. FC Köln die Enttäuschung. "Das ist viel, viel zu wenig", sagte Kölns Abwehrchef Rafael Czichos: "Man redet immer viel von Druck, aber ich glaube, das ist Jammern auf hohem Niveau."

Seit drei Spielen hat der FC in der 2. Fußball-Bundesliga nicht mehr gewonnen, im heimischen Stadion gab es erst zwei Siege in sechs Partien. Am Samstag gelang Serhou Guirassy (58.) zumindest noch der Ausgleich für den FC, der lange dem 0:1 durch Timo Beermann (9.) hinterhergelaufen war. "Der erste Ball ist direkt wieder drin. Das muss auch nicht immer sein", schimpfte Mittelfeldabräumer Marco Höger über den frühen Gegentreffer.

Nationalspieler Jonas Hector hatte den Ball zunächst unbedrängt ins Toraus gespielt, bei der anschließenden Ecke ließ er seinen Gegenspieler Beermann aus den Augen - das 0:1 aus Kölner Sicht. Erst der eingewechselte Guirassy rettete dem in der zweiten Halbzeit deutlich zielstrebigeren FC das 1:1.

In der Tabelle bleibt der FC trotz des erneuten Punktverlusts an der Spitze, das kleine Polster auf die Verfolger ist aber dahin. Am Mittwoch (18.30 Uhr/Sky) geht es in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen Champions-League-Starter Schalke 04.

Trainer Markus Anfang und Manager Armin Veh sehen das Team trotz der kurzen Negativserie gewappnet für die Aufgabe gegen die Schalker. "Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, stimmt mich optimistisch", sagte Veh: "Das war viel besser als zuletzt." Und auch Anfang meinte: "Zuletzt haben wir die Ergebnisse erzielt, aber keinen guten Fußball gespielt. Am Samstag haben wir guten Fußball gespielt, aber keine Ergebnisse erzielt. Doch irgendwann muss es passen."

Wieso also nicht gegen S04? Veh schöpft Hoffnung aus der zweiten Halbzeit des Spiels gegen Heidenheim. Da hätte es der FC "richtig gut gemacht, viele Chancen herausgespielt und wenig zugelassen", sagte er: "Wir müssen das nur mal über 90 Minuten hinbekommen."

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