Meyer vor dem Debüt tiefenentspannt

Der neue Trainer des FC Erzgebirge strahlt vor dem Saisonstart am Sonntag bei Union Berlin Lockerheit und Selbstvertrauen aus. Das erwartet er auch von seiner Mannschaft.

Aue.

Zwei Tage vor seinem ersten Spiel als Trainer einer Profimannschaft präsentierte sich Daniel Meyer "tiefenentspannt" - wie es der neue Trainer des FC Erzgebirge Aue am Freitag selbst ausdrückte. "Stand heute spüre ich nur Vorfreude. Ich bin vor allem total heiß darauf zu gewinnen", sagte der 38-Jährige mit Blick auf den Punktspielauftakt am Sonntag (15.30 Uhr) der Veilchen bei Union Berlin. "Druck? Den spüre ich im Moment nicht. Der kommt wahrscheinlich, wenn es scheiße läuft", meinte der gebürtige Brandenburger lachend.

Neben der Lockerheit transportierte Meyer in den Katakomben des Erzgebirgsstadions eine ordentliche Portion Selbstvertrauen. "Ich habe 17, 18 Jahre Mannschaften gecoacht. In meinem Handwerk bin ich total stabil. Da gibt es wenig Fragezeichen", so der neue Fußballlehrer im Lößnitztal, der zuletzt im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln gearbeitet hatte und noch keine Erfahrung im Profibereich besitzt. "Ich habe in der Vorbereitung festgestellt, dass es mit Profis nicht anders ist. Grundsätzlich ist die Aufgabe die gleiche. Die Inhalte, das fußballerische Niveau ist ein anderes, aber ich wähle keine andere Ansprache. Der Umgang ist total natürlich, ich habe da keine Scheu. Die Jungs haben das gut angenommen."

Dieses Selbstvertrauen soll im Stadion An der Alten Försterei auch seine Mannschaft ausstrahlen. "Wir wollen aktiv sein, haben eine klare Marschroute - in der Defensive und der Offensive. Ich erwarte, dass wir mutig auftreten. Der Plan ist nicht, sich hinten reinzustellen und Punkte zu klauen", stellte Meyer klar. Bei diesem Vorhaben wird er wohl auf Dominik Wydra (Zerrung) und Steve Breitkreuz, der nach Knieproblemen noch nicht zu 100 Prozent fit ist, verzichten müssen.

Neuzugang Breitkreuz wurde vor dem Saisonstart in den Mannschaftsrat berufen. Diesem gehören zudem Christian Tiffert, Fabian Kalig und Kapitän Martin Männel an.

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