FSV Zwickau: Nach Hiobsbotschaft im Freudentaumel

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Die Zwickauer mussten bei der Partie auf ihren Torjäger Ronny König verzichten.

Zwickau.

Tiefes Durchatmen beim FSV Zwickau: Die Westsachsen haben sich nach dem 2:0-Sieg im Nachholspiel gegen den TSV Havelse etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Vor knapp 3000 Zuschauern in der GGZ-Arena erzielten Dominic Baumann (49.) und Marco Schikora (57.) die Treffer. Nach Abpfiff lagen sich die Spieler freudig in den Armen und hüpften wie nach jedem Triumph mit den Betreuern im Kreis. Die Mannschaft von Joe Enochs kletterte in der Tabelle auf Rang zwölf und tankte vor dem Heimderby gegen Drittliga-Spitzenreiter Magdeburg mit nunmehr 20 Zählern auf dem Konto Selbstvertrauen. "Das war ein hartes Stück Arbeit, auch nicht das schönste Spiel. Aber der Sieg war verdient", sagte Torschütze Dominic Baumann.

Joe Enochs hatte seine Startelf im Vergleich zum 2:2-Remis sechs Tage zuvor in Wiesbaden auf zwei Positionen verändert. Einmal notgedrungen, denn ausgerechnet am Tag vor dem wichtigen Abstiegsduell wurde Ronny König positiv auf Corona getestet. Damit fiel der neben Baumann beste FSV-Torschütze aus. Für den 38-jährigen Hüne schickte der FSV-Coach Johan Gomez von Beginn an aufs Feld. Zudem setzte er auf Rechtsverteidiger Nils Butzen für Marius Hauptmann, der zunächst auf der Bank Platz nahm.

König, der 14 Tage in häusliche Quarantäne muss und laut Vereinsangaben keine Symptome aufweist, fällt somit auch für das Derby am 20. November daheim gegen den 1. FCM aus.

Der FSV startete in diesen Abstiegskrimi mit einem Angriffsfeuerwerk in die Partie. Doch im Abschluss fehlte die letzte Präzision bzw. Konsequenz. Nach zehn Minuten fanden die Gäste besser ins Spiel. Riesige Lücken klafften in der Defensive der Zwickauer. Doch vor dem Tor sündigten die Niedersachsen bei ihren Großchancen ebenso. Mit 0:0 ging es in die Pause.

Nach Wiederanpfiff gab es dann auch Tore zu bejubeln. Dabei bewies Enochs bei den Einwechslungen das berühmte goldene Händchen. Denn sowohl Hauptmann und Manfred Starke waren an der Vorbereitung des 1:0 beteiligt. Starkes Eingabe verwandelte Baumann aus Nahdistanz eiskalt. Der 2:0-Endstand entsprang aus einem Eckball von Patrick Göbel, den Schikora per Kopf über die Linie drückte. Es war bereits das vierte Mal in dieser Saison, dass diese Variante zum Torerfolg führte. tp

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