Nachlizenzierung: FSV Zwickau muss zusätzliche Mittel nachweisen

Zwickau.

Der FSV Zwickau muss dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Rahmen der turnusmäßigen Nachlizenzierung für die laufende Saison zusätzliche Einnahmen vorweisen. Der Drittligist erhielt am Donnerstag nach eigenen Angaben einen entsprechenden Bescheid mit einer Frist bis zum 24. Januar. 

Wie hoch der Betrag ist, teilte der FSV nicht mit. "Die Höhe der nachzuweisenden zusätzlichen Liquidität beläuft sich auf einen Betrag, der auch so vom Verein erwartet war", heißt es in einer Mitteilung. Man arbeite somit nicht erst seit dem Eintreffen des Bescheids an der Erbringung des Nachweises.

Nach Darstellung der Westsachsen kommt die vom DFB bemängelte Finanzlücke nicht etwa durch eine Überziehung der tatsächlichen Kosten oder ein Defizit bei den Einnahmen zustande, sondern ist dem Betrachtungszeitraum der aktuellen Saison geschuldet. Demnach betrachtet der DFB Einnahmen, die vor Saisonbeginn am 1. Juli erwirtschaftet wurden, nicht als liquide Mittel für die aktuelle Saison 2019/20, sondern schreibt sie der vorherigen Saison zu. "Diese um wenige Tage vor dem 01.07.2019 vereinnahmten Beträge sind dann in der laufenden Saison zusätzlich nachzuweisen", so der Verein. Die Mittel wollen die Verantwortlichen durch den Abschluss weiterer Sponsorenverträge aufbringen. (dha)

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