"Es kommt auf jeden Einzelnen an"

Für Andrea Strahl und Susan Vergöhl war die Organisation des 28. Freiberger Adventslaufs rundum gelungen. Die beiden Läuferinnen des Hetzdorfer SV sahen in ihrer Tätigkeit aber nur die halbe Arbeit.

Freiberg/Mittweida.

Während die meisten Läufer nach dem 28. Freiberger Adventslauf am Sonnabend noch den Christmarkt besuchten, endete der Arbeitstag für die Hauptorganisatorinnen Susan Vergöhl und Andrea Strahl erst 21.30 Uhr. Bis dahin hieß es: die Sporthalle aufräumen und die Strecke wieder in Ordnung bringen. "Aber die Arbeit hat sich gelohnt", sagt Vergöhl, denn noch am selben Abend erreichten die beiden viele positive Anmerkungen und Dankschreiben. "Wir sind sehr erleichtert, dass alles reibungslos abgelaufen ist. Das wäre ohne unsere vielen Helfer nicht möglich gewesen", so Susann Vergöhl.

Knapp 90 Freiwillige halfen in der Sporthalle und vor allem an der Strecke mit. Bei der 28. Auflage des Laufes wurde mit 1077 Startern sogar der Teilnehmerrekord geknackt. "Dazu kommt, dass das Niveau in diesem Jahr ebenfalls sehr hoch war. Wir hatten viele gute Läufer und keineswegs nur Freizeitsportler dabei", so die 50-Jährige.

Zu diesen gehörte Philipp Reinhardt vom LC Jena, der den Hauptlauf in Rekordzeit von 37:34 Minuten gewann. "Mein Kollege Sebastian Harz hat mir von der Atmosphäre erzählt. Deswegen wollte ich unbedingt teilnehmen." Der Medizinstudent, der sich normalerweise über 5000 Meter auf der Bahn am wohlsten fühlt, war beeindruckt von der Strecke sowie den vielen Lichtern und Fackeln, die den Kurs rund um den Christmarkt erhellten.

Die ganze Technik auf dem Obermarkt gehörte für Susan Vergöhl und Andrea Strahl, die den Adventslauf erstmals hauptverantwortlich organisierten, zu den anspruchsvollsten Aufgaben. "Das ist auch heutzutage noch ein großes Unterfangen", so Vergöhl. Aber es gab bereits ein gutes Fundament: "Wir haben natürlich nicht alles neu erfunden. Viele Sachen konnten wir übernehmen", sprach sie ihren Vorgängern ein Lob aus. Im nächsten Jahr wollen beide wieder als Organisatorinnen fungieren. Aber auch dann werde es wieder auf jeden einzelnen Helfer ankommen. "Unsere Namen werden zwar oft genannt - aber die Verwirklichung des Laufs hängt von so viel mehr Leuten ab."

Aus der Mittweidaer Region gehörten Christoph Rössler (6. im Kinderlauf), Maria Schuricht (7.) sowie Christian Rössler und Ricardo Christian Schroeter (11./12. beim Volkslauf) zu den besten Läufern.

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