Freiberger orientiert sich erneut gut

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Skiorientierung: Elfte WM für Bernd Kohlschmidt

Freiberg.

Bernd Kohlschmidt hat auch mit 41 Jahren noch lange nicht genug. Der Skiorientierungsläufer aus Freiberg ist gerade von den Weltmeisterschaften im Ski-Orientierungslauf zurück, die im estischen Kääriku in der Nähe von Otepää stattfanden und bei denen sowohl die Titelträger der Elite als auch die der Jugend und Junioren ermittelt wurden. "Das war seit fast einem Jahr der erste internationale Wettkampf", berichtet der Freiberger, für den es mittlerweile der elfte Start bei einer Orientierungs-WM war.

Die anspruchsvolle Strecke mit kurzen, steilen Anstiegen und Abfahren sowie einem dichten Spurennetz habe den Teilnehmern einiges abverlangt, berichtet Kohlschmidt. Der Freiberger, der seit Jahren in Seefeld trainiert und für den SV Robotron Dresden startet, lief in den drei Einzelrennen (Sprint, Verfolgung und Mitteldistanz) auf die Plätze 51, 50 und 45 - und war damit zufrieden. "Immerhin waren die meisten Konkurrenten deutlich jünger als ich", schmunzelt der 41-Jährige, der längst bei Senioren-Titelkämpfen starten darf. Dominiert haben die Top-Nationen Norwegen, Russland und Schweden, aber auch Gastgeber Estland habe bei den Damen Medaillen gewonnen, so Kohlschmidt. Insgesamt waren 250 Aktive in allen Alterskategorien am Start. Kohlschmidts Vereinskolleginnen Wenke Heinemann lief in der Klasse der Jugend zweimal in die Top Ten, Marit Heinemann kam unter die besten 20 Juniorinnen.

Damit endete ein guter Schneewinter schon wieder - "und leider ohne nationale Wettkämpfe", so der Skiorientierungsläufer, der bislang 20-mal Deutscher Meister wurde und zwischenzeitlich auch ehrenamtlicher Bundestrainer war. "Ich hätte gern eine DM organisiert", sagt Kohlschmidt. Allerdings hätten nur Bundeskader teilnehmen dürfen, sodass sich die Sache nicht gelohnt habe. "Wir wären vielleicht auf zehn bis 15 Starter gekommen." (sb)

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