Generalprobe steigt heute zuhause

Handball: Freiberg testet gegen HSV Ronneburg

Freiberg.

Guten Freunden und Förderern soll man gelegentlich etwas Besonderes präsentieren. Auch die Sponsoren der HSG Freiberg erwartet heute Abend neben einem Empfang mit Buffet in der Lounge der Ernst-Grube-Halle noch eine Partie mit "Alleinstellungsmerkmal": Das Testspiel des Freiberger Oberligisten gegen den HSV Ronneburg (Thüringenliga) ist das erste und einzige Match der Vorbereitung, das die HSG-Dachse zuhause austragen.

Eine Woche vor dem Start in die neue Saison der Mitteldeutschen Oberliga dürften die Unterstützer des Freiberger Handballs zudem eine hochmotivierte HSG-Mannschaft zu sehen bekommen. Denn nach sehr guten Auftritten gegen Spitzenteams aus Tschechien, Ungarns und der Slowakei sowie beim Drittligisten SG Leipzig II hatten sich die Freiberger am Mittwochabend nicht gerade von ihrer besten Seite gezeigt. Beim Thüringenligisten SV Hermsdorf unterlag die HSG mit 29:30. Dabei schmerzt weniger die Niederlage als der Gesamteindruck. "Ohne Leidenschaft und ohne Tempo" habe die Mannschaft in Thüringen gespielt, sagt HSG-Geschäftsführer Stefan Lange. Er hatte sich die Partie gemeinsam mit Trainer Jiri Tancos von der Tribüne aus angeschaut. Und auch der frühere tschechische Nationalspieler war wenig begeistert vom vorletzten Auftritt seines Teams: "Maximal 90 Prozent reichen auch gegen einen Fünftligisten nicht", so Tancos. Zwar fehlten mit Hensel, Neumann und Mojzis drei Spieler, aber das sei natürlich keine Entschuldigung. Kreisspieler Jan Mojzis (Foto) laboriert derzeit an einer Augenverletzung und ist auch gegen Ronneburg nicht dabei. Selbst für den Saisonstart nächste Woche zu Hause gegen den HSV Apolda werde es eng, sagt Geschäftsführer Lange.

Für heute Abend, zur Generalprobe, fordert der Sportliche Leiter der HSG zunächst eine klare Steigerung: "Da müssen wir uns ganz anders präsentieren." In Hermsdorf habe die Mannschaft richtig müde gewirkt - obwohl die Saison ja noch gar nicht begonnen habe. (sb)

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