Germania gastiert erneut im Muldental

Zum vierten Testspiel fahren die Sachsenliga-Kicker aus Mittweida am Samstag nach Hausdorf. Die Neuzugänge wollen weiter Eindruck machen.

Mittweida.

Zum Auswärtsspiel von Germania Mittweida bei Eintracht Sermuth vergangenen Sonntag waren einige Mittweidaer Fußball-Fans mit dem Fahrrad angereist. Auch Kapitän Philipp Rauthe nahm die gut 40 Kilometer lange Strecke im Sattel auf sich. Aufgrund einer schweren Knieverletzung fällt er weiterhin aus, doch auf seiner Position macht bereits ein Neuzugang auf sich aufmerksam: Daniel Heinrich zog in Sermuth die Fäden im defensiven Mittelfeld der Mittweidaer, schaltete sich immer wieder ins Aufbauspiel ein und räumte in der Defensive ab.

"Seine Aggressivität tut uns gut", sagt Germania-Trainer Uwe Schneider. "Er gibt in jedem Spiel alles und manchmal müssen wir ihn sogar bremsen." Belohnt hat sich der 22-Jährige, der vom VfL Hohenstein-Ernstthal nach Mittweida gewechselt war, in Sermuth gleich mit einem Tor. "Den Treffer hat er sich auch verdient", so Schneider.

Dabei ist bereits nach wenigen Testspielen der Mittweidaer erkennbar, dass sich die Spielweise ändert. Während in den vergangenen Spielzeiten die Physis und das Kopfballspiel Trümpfe der Mittweidaer waren, ist es nun vor allem der Spielwitz. Das liegt nicht zuletzt an den Neuzugängen. "Sicherlich ist es gut, dass ich manche Teamkollegen aus Hohensteiner Zeiten schon besser kenne", sagt Daniel Heinrich. Er spielte beim VfL unter anderem mit Felix Hennig, Florian Stier und auch mit Roy Blankenburg gemeinsam in der Oberliga. "Diese Blockbildung könnte unserem Team zugute kommen."

Am Samstag können die Mittweidaer Fans wieder auf die Räder steigen. Germania gastiert beim HFC Colditz, der künftig in der Landesklasse Mitte unter anderem auf den SV Lichtenberg, den BSC Freiberg und Fortuna Langenau trifft. Die Reise nach Hausdorf ist nicht ganz so weit. Und Tore scheinen garantiert: In der Vorbereitung 2019 gewann Mittweida mit 5:4 im Colditzer Ortsteil.

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