Langläufer stehen in den Startlöchern

Ski nordisch: SSV Sayda richtet Sprint aus

Sayda.

Noch liegt in Mittelsachsen, auch in den höheren Lagen, kein Schnee. Trotzdem stehen die Wintersportler in den Startlöchern. "Es geht wieder los", sagt Toralf Richter, der Vorsitzende der Skibezirke Osterzgebirge und Dresden, der in Marienberg gerade die turnusmäßige Herbstsitzung abgehalten hat. In Oberwiesenthal sei das Schneedepot geöffnet und eine kleine Runde für die Skilangläufer präpariert worden.

Mittelsachsens Kadersportler hatten bereits Schnee zum Training. Anne Winkler vom SSV Sayda war drei Wochen in Nordfinnland unterwegs. Im Weltcup startet die 25-Jährige, die im Sommer an einigen Verletzungen laborierte, aber noch nicht. Ihr Ziel ist der Weltcup in Dresden im Januar, wo sie 2018 auf Rang 13 stürmte.

Jacob Vogt (SG Holzhau) hat in den Alpen trainiert, ebenso wie Merle Richter vom SSV Sayda, die vorige Woche in Livignio, einem Skiresort in den italienischen Alpen, zum Schneetraining war. "Für sie steht in zwei Wochen mit dem Deutschland-Pokal in Oberwiesenthal der erste Höhepunkt an", erklärt Vater Toralf Richter. Julia Richter (Foto) hat dagegen schon den ersten Wettkampf bestritten: Beim Yellowstone Ski Festival im US-Bundesstaat Montana wurde die 22-Jährige Saydaerin, die an der Universität Utah studiert, Fünfte über 5 Kilometer Freistil.

Die Nachwuchssportler Lavinia Fischer, Luc Richter und Etienne Fischer haben einige Tage in der Skihalle in Oberhof trainiert, warten jetzt aber sehnsüchtig auf Schnee, so Toralf Richter. Hierzulande ist der erste Wettkampf zumindest geplant: Der SSV Sayda will am 14. Dezember seinen Vielseitigkeitssprint für Sportler von 6 bis 18 Jahren veranstalten, der erneut zum Sachsenpokal gehört. Richter: "Im Moment ist es aber noch zu warm." (sb)

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