Rochlitzerinnen verpassen Befreiungsschlag

Die Handballerinnen von Motor haben ihr Bezirksklasse-Auswärtsspiel beim Zwönitzer HSV II mit 25:34 verloren. Dennoch sieht der Trainer einige Lichtblicke.

Rochlitz/Mittweida.

Ohne ein Erfolgserlebnis gehen die Bezirksklasse-Handballerinnen des BSC Motor Rochlitz in die dreiwöchige Pause. Beim Zwönitzer HSV II unterlagen die BSC-Damen mit 25:34 (14:18) und verpassten es damit, sich im Abstiegskampf ein wenig von den direkten Kontrahenten abzusetzen. "34 Gegentore kassieren wir normalerweise nicht. Daran sieht man ja schon, wo die größte Ursache für die Niederlage liegt", sagt BSC-Trainer Daniel Eckelt.

Einige unglückliche Schiedsrichterentscheidungen und Spielsituationen kamen noch hinzu, so der Coach. Dabei lief es für die Rochlitzerinnen gut an. Nach sechs Minuten führten sie mit 3:1, doch danach hagelte es die ersten Zeitstrafen. "Und somit standen wir gleich zu Beginn der Partie in doppelter Unterzahl auf dem Feld", sagt Eckelt. Nach neun Minuten musste Julia Mandelt schon ihre zweite Zwei-Minuten-Strafe absitzen. "Das hatte zur Folge, dass wir sie dann in der Abwehr nicht mehr eingesetzt haben." Dort hat erstmals die 17-jährige Vanessa Köpping mehr Spielzeit bekommen. "Sie ist seit Januar spielberechtigt und hat in Zwönitz auch ihre ersten beiden Tore geworfen." Bis zur Pause (18:14) zogen die Zwönitzerinnen aber davon.

In den zweiten 30 Minuten kämpften sich die Rochlitzerinnen auf 18:20 (37.) heran, doch der Ausgleich gelang ihnen nicht. Im Gegenteil: Die Fehler im Positionsspiel der Motor-Damen häuften sich, sodass die Gastgeberinnen bis zum Ende das Ergebnis ausbauten und deutlich gewannen. "Den Mädels wird die dreiwöchige Pause nun sicher gut tun, und unsere Partie gegen den Burgstädter HC II wird gleich wichtig im Kampf um den Klassenerhalt", so Daniel Eckelt.

Den Handballerinnen des TSV Fortschritt Mittweida hat bei ihrem Auswärtsspiel in Weißenborn ein Tor gefehlt, um etwas Zählbares im mittelsächsischen Duell mitzunehmen. Die Mittweidaerinnen unterlagen der zweiten Mannschaft von Rotation mit 18:19 (10:7). Dabei lagen die TSV-Frauen einen Großteil der Partie sogar in Führung. Sie setzten sich bereits in der Anfangsphase ab und ließen dabei vor allem in der Abwehr zunächst kaum Gegentore zu. Die 10:7-Halbzeitführung hätte sogar noch höher ausfallen können. Doch gerade bei den Siebenmetern haperte es. Lediglich zwei von sechs Strafwürfen brachten die TSV-Damen im gegnerischen Tor unter. In der 53. Minute glichen die Weißenbornerinnen das erste Mal aus und übernahmen danach sogar die Führung, die sie nicht mehr abgaben. Durch die Niederlage fielen die Fortschritt-Frauen auf den 6. Platz zurück. Am 9.März empfangen sie die HSG Langenhessen/CrimmitschauII. (rosd)

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