Auch Leipzig und Potsdam sind keine Hürden

Zwei weitere Siege haben die Ringer aus Markneukirchen in der Regionalliga eingefahren. Sieben Erfolge in sieben Kämpfen bedeuten Platz 1.

Markneukirchen.

Nach dem 21:9 am Samstag in Potsdam und dem 25:4 am Donnerstag gegen Leipzig führt der AV Germania Markneukirchen die Tabelle der Regionalliga Mitteldeutschland mit sieben Siegen aus sieben Kämpfen und damit 14:0 Punkten an.

Auch am Samstag beim RC Germania Potsdam machten die Vogtländer frühzeitig den Gesamtsieg klar. Valerij Borgoiakov (57 kg/F) hatte gegen den jungen Serhat Erol beim schnellen 16:0 nach nur einer Minute nicht viel Widerstand zu brechen - Abbruchsieg durch technische Überlegenheit. Franz Richter (130 kg/GR) kämpfte sich aus einer gefährlichen Lage heraus und marschierte zum 9:2-Sieg.

Auf einer Welle des Erfolgs reitend, bezwang Eigengewächs René Roth (61 kg/GR) Khasan Akberdaev mit 12:7. Einen schweren Kampf gegen Auswahlringer Alexander Biederstädt hatte Germanias Lukasz Dublinowski (98 kg/F) zu überstehen, in dem es nach sechs sechs harten Minuten 3:2 stand. Einen Kurzauftritt von 2:17 Minuten hatte hingegen Roman Walter (66 kg/F), der den jungen Justin Schlosser mit 15:0 bezwang. Nach fünf Siegen führte der AVG zur Halbzeit mit 13:0.

Einmal mehr ließen die AVG-Verantwortlichen das Limit bis 86 Kilo/GR unbesetzt. Marco Stoll (71 kg/GR) war gegen Potsdams Ausnahmeringer Radu Cataraga beim 0:15 chancenlos und auch Julian Gebhard (80 kg/F) musste gegen Sven Menzel eine 2:4-Niederlage hinnehmen. So war Potsdam dem AV Germania mit 9:13 wieder auf den Fersen. Doch die Schlussringer William Stier (75 kg/F) und Sejran Simonyan (75 kg/GR) machten den Sack mit vorzeitigen Siegen zu. Stier drückte Leo Gutke beim Stande von 22:8 auf beide Schultern, Simonyan hatte nach nur einer Minute mit 16:0 die Punktedifferenz von mindestens 15 Zählern zum Abbruchsieg durch technische Überlegenheit gegen Chris Militzer erreicht.

13:0 hatte es am Donnerstag bereits zur Halbzeitpause zwischen Germania und dem KFC Leipzig gestanden. Valerij Borgoiakov (57/F), Franz Richter (130/GR), René Roth (61/GR), Lukasz Dublinowski (98/F) und auch Roman Walter (66/F) holten mit Siegen den klaren Vorsprung heraus.

Nach der Pause folgte der Anschluss des KFC Leipzig, da Markneukirchen das Limit bis 86 kg unbesetzt ließ. Doch das sollten die einzigen Pluszähler der Messestädter bleiben. Germanias Maximilian Simon (71/GR) machte mit einem Schultersieg gegen Mansur Hutaev weiter, Julian Gebhard (80/F) rettete einen knappes 7:6 gegen Lukas Schöffler über die Zeit. William Stier (75/F) sorgte für einen weiteren klaren Sieg des AVG. Dann ließ Sejran Simonyan (75/GR) im letzten Duell gegen Dominik Sikora seine Klasse aufblitzen. Mit schönen Angriffen und einem schönen Wurf, für den der Kampfrichter die Höchstpunktzahl von fünf Zählern vergab, beendete er die Begegnung mit einem vorzeitigen Erfolg durch technische Überlegenheit zum 25:4-Endstand.

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