Aushängeschild greift wieder an

Die Gewichtheber des Athletenteams Vogtland tragen am morgigen Samstag ihren Bundesliga-Heimkampf gegen den TSC Berlin in Rodewisch aus. Die gastgebende TSG hat sich dafür einiges einfallen lassen.

Rodewisch/Plauen.

Bei Gerd Friedrich und seinen Mitstreitern im Vorstand der TSG Rodewisch wächst die Vorfreude. Einen einzigen Heimkampf der Gruppe B der 1. Gewichtheber-Bundesliga richtet das Athletenteam Vogtland in dieser Saison in der Rodewischer Göltzschtalhalle aus. Und der soll natürlich sowohl den Aktiven als auch den Zuschauern möglichst positiv in Erinnerung bleiben. Das geht schon damit los, dass der Eintritt am Samstag kostenlos ist. "Ab 16 Uhr ist Wiegen, ab diesem Zeitpunkt ist auch Einlass. Der Wettkampf beginnt 17 Uhr", so Gerd Friedrich. "Jeder Besucher bekommt von uns einen Gutschein, mit dem er einen Monat lang unsere Angebote wie Fitness- und Wellnessbereich, Yoga oder Volleyball kennenlernen kann." In der Pause zwischen Reißen und Stoßen wird es temperamentvoll. Dann stellen sich die Cheerleader des Vereines Cheermania Auerbach, in deren Reihen etliche Weltmeister stehen, mit einem kleinen Programm vor.

Sportlicher Gegner ist der erste gesamtdeutsche Meister Berliner TSC. Als Fünfter steht er in der Tabelle einen Platz vor den punktgleichen Vogtländern, ist aber dennoch glasklarer Favorit. Teamchef Bernd Schmiedel rechnet vor: "Bestes Resultat der Berliner in dieser Saison sind 717,5 Punkte. Deren schlechtestes Resultat von 622,4 liegt noch knapp zehn Punkte über unserer Saisonbestleistung." Da in in den vergangenen Wochen aber schon mehrere Favoriten wegen Personalproblemen gestolpert sind, gehen die Gewichtheber von der TSG Rodewisch und vom AC Atlas Plauen mit einem Fünkchen Zuversicht in den Wettkampf.

Beim Heimkampf möchten die Vogtländer natürlich eine möglichst gute Figur abgeben. "Nominell sind alle Leistungsträger dabei, aber auf Grund des Trainingszustandes nicht in Topform", kündigt Bernd Schmiedel an. Die beiden Tschechischen Weltmeisterschaftsteilnehmer Eliska Pudivitrova und Petr Petrov haben ihr Kommen ebenso zugesagt wie Edgar Jerke und Tom Ritter. Von der heimischen TSG Rodewisch stehen Michelle und Florian Hartenberger sowie Raphael Friedrich bereit. Friedrich, Dritter der Jugend-EM im Vorjahr, ist ganz klar das sportliche Aushängeschild seines Vereines, darf aber laut seinem Trainer am Bundesstützpunkt in Chemnitz nur mit angezogener Handbremse heben. Nach 16-wöchiger Trainingspause wegen einer Knieverletzung arbeitet er sich langsam an sein Leistungsvermögen heran, um zu den Saisonhöhepunkten in Bestform sein zu können.

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