Das Finale von 2016 erlebt eine Neuauflage

Im Halbfinale des Fußball-Kreispokalwettbewerbs haben sich die Favoriten durchgesetzt. Während Cupverteidiger Syrau seine Aufgabe mit dem 5:1 gegen Wernesgrün souverän löste, wehrte sich Tirpersdorf beim 0:1 gegen Rotschau tapfer.

Syrau/Tirpersdorf.

Das gab es noch nie: Im Pokalfinale des Vogtländischen Fußball-Verbandes stehen sich dieselben Mannschaften gegenüber wie 2016 - die beiden Vogtlandligisten SC Syrau und SG Rotschau. Die Syrauer, die voriges Jahr als Erste überhaupt die Pokalverteidigung schafften, peilen nun sogar den Hattrick an. Gespielt wird am 3. Juni in Netzschkau.

SC Syrau - SV Grün-Weiß Wernesgrün 5:1 (2:0). Tore: 1:0 Zierold (32.), 2:0 Jentsch (42.), 2:1 Mückenheim (63.), 3:1 Nestripke (66.), 4:1 Rotthoff (78.), 5:1 Weigl (89.). SR: J. Pilz (Erlbach). Zuschauer: 180.

Zu Beginn hatten beide Mannschaften je eine dicke Chance, um in Führung zu gehen. In der ersten halben Stunde bot sich den Zuschauern eine ausgeglichene Partie. Zierold schlenzte beim 1:0 den Ball frei vor dem Torwart stehend ins lange Eck. Nach einem Eckball von Zierold köpfte Jentsch zum 2:0 ein. Nach der Pause drängte Wernesgrün auf den Anschlusstreffer. Der gelang Mückenheim in der 63. Minute, als er das runde Leder nur noch über die Linie drücken musste. Syraus Torwart spekulierte in dieser Situation auf den Schiedsrichterpfiff, weil er seiner Meinung nach bei der Aktion behindert wurde. Nur drei Minuten später stellte Nestripke den alten Abstand wieder her. Wernesgrün versuchte, das Spiel noch einmal spannend zu gestalten, doch Syrau nutzte die sich bietenden Räume. Rotthoff und Weigl schraubten das Ergebnis auf 5:1. Es war ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg. (mict)

SSV Tirpersdorf - SG Rotschau 0:1 (0:0). Tor: 0:1 Kaiser (74.). SR: Heinz (Jößnitz). Zuschauer: 253.

Angetrieben vom Fanblock mit blau-weißer Pyrotechnik begann Kreisligist Tirpersdorf das Spiel offensiv. Andreas Vogel setzte nach zwei Minuten seinen Schuss rechts neben das Tor. Doch danach bestimmte der Vogtlandligist das Geschehen und hatte jede Menge guter Möglichkeiten, die Partie höher zu gewinnen. Dreimal verhinderten Latte oder Pfosten einen Rotschauer Treffer. Immer wieder war es Barschdorf, der für Torgefahr sorgte. Allein drei Flugkopfbälle aus kurzer Distanz landeten neben dem Pfosten. Tirpersdorf hielt kämpferisch dagegen. Ein Freistoß aus weiter Ferne oder die Schüsse von Mussago und A. Vogel stellten Torwart Ziesche vor keine Probleme. Kurz vor Beginn der Schlussviertelstunde sprang der Ball nach einem Pressschlag auf der rechten Rotschauer Angriffsseite nach links zu Kaiser, der nach einer feinen Einzelleistung aus spitzem Winkel zum entscheidenden Tor traf, das den Finaleinzug das Favoriten bedeutete. (mod)

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