Der 27.000. Teilnehmer wird erwartet

Bereits zum 38. Mal treffen sich am Sonntag begeisterte Wanderer, um an der traditionellen Triebeltalwanderung teilzunehmen. An den Kontrollpunkten warten wieder besondere Gäste.

Triebel.

"Rindimmedim im Triebel rim" heißt es am Sonntag wieder im Vogtland, wenn die Wanderfreunde Triebeltal zur 38. Triebeltalwanderung einladen. In den vergangenen 37 Jahren versammelten sich ganze 26.699 Wanderlustige, um rund um Triebel die Natur zu genießen. Deshalb erwarten die Veranstalter in diesem Jahr, dass die 27.000er-Marke geknackt wird. Im vergangenen Jahr waren es immerhin 960 Wanderer, wovon circa 150 extra aus dem Dresdener und Leipziger Raum anreisten.

Die Triebeltalwanderung zählt zu den beliebtesten im Vogtlandkreis. Organisiert wird sie von den über 85 Vereinsmitgliedern der Wanderfreunde Triebeltal, von denen am Sonntag gut 60 als Helfer eingespannt sein werden. Pünktlich 7 Uhr fällt der Startschuss für die Strecken über 12, 18 und 25 Kilometer. Außerdem wird wie im vergangenen Jahr eine GPS-Strecke über circa 14 Kilometer angeboten. Sind die Erwachsenen bereits in den vogtländischen Wäldern verschwunden, ziehen ab 9 Uhr die Kinder mit ihren Familien mit der 7-Kilometer-Wanderung nach. Spätestens 16 Uhr sollten dann alle wieder im Ziel angekommen sein.

Wer sich entschließz, die 25 Kilometer in Angriff zu nehmen, wird von Triebel aus über Bösenbrunn, Kulm, Magwitz und Planschwitz geschickt, ehe es über Bösenbrunn und Untertriebelbach wieder zurück geht. Unterwegs werden die Läufer mit Getränken und Speckfettbrot versorgt. Zudem erwartet die Wanderer an den Kontrollpunkten musikalische Unterhaltung.

"Das unverwechselbare Flair unserer Wanderung können die Teilnehmer bereits in aller Herrgottsfrühe erleben, wenn die Jagdhornklänge im Triebeltal erklingen, die die Wanderer in der Morgenstunde begrüßen. Die Musik an den Kontrollpunkten macht das Wandern kurzweiliger und geselliger und bewegt den einen oder anderen zum Mitsingen", sagt der Vorsitzende der Wanderfreunde Triebeltal, Rainer Ittner. Am ersten Kontrollpunkt warten Günther Eichhorn mit seiner Zither und Gabriele Börngen an der Gitarre. Am zweiten werden die Wanderer von Gisela Knoll aus Oelsnitz mit ihrem Akkordeon begrüßt, ehe Jürgen Müller mit seiner Gitarre am dritten Kontrollpunkt wartet. Im Ziel am Kulturhaus Triebel spielen von 11 bis 15Uhr Peter Schlott und Edgar Sommer auf dem Akkordeon. Doch auch in den Wäldern geht es musikalisch zu. Irgendwo wird Jens-Herbert Weck mit seiner Gitarre und seinem Jagdhorn zu finden sein. Dazu gesellen sich Rainer und Regina Scherzer, die als Moosmaa und Moosweib umherziehen.

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