Der VfB versucht es ohne weitere Verstärkungen

Fußball-Regionalliga: Auerbach lässt Ende der Wechselfrist verstreichen - Morgen kommt der Berliner AK

Auerbach.

Der VfB Auerbach geht ohne die von Trainer Sven Köhler geforderte oder zumindest erhoffte Verstärkung im defensiven Mittelfeld in den Rest der Regionalliga-Saison. Der Verein ließ die gestern ablaufende Wechselfrist ohne Neuverpflichtung verstreichen. "Es gab viele Ideen und verschiedene Überlegungen, aber es war am Ende nicht der Spieler dabei, der uns sofort geholfen und komplett in unser Konzept gepasst hätte", sagte Auerbachs Manager Volkhardt Kramer. Man habe auch mit dem Verweis darauf, dass dem VfB finanzielle Grenzen gesetzt sind, alle Argumente gegeneinander abgewogen und sich dafür entschieden, dem vorhandenen Kader zu vertrauen.

Sven Köhler akzeptiert die Entscheidung. "Wir wollten natürlich nicht auf Krampf jemanden holen. Aber es ist auch Fakt, dass Verletzungen und Formschwankungen noch schwieriger auszugleichen sind", erklärte er gestern auf Nachfrage. Der 52-Jährige hatte seit seinem Amtsantritt immer wieder davon gesprochen, dass dringend noch eine Verstärkung auf der Sechser-Position gebraucht wird. Denn durch den Wechsel von Philipp Kötzsch nach Bischofswerda, die Verletzung von Daniel Tarczal, der frühestens Ende Oktober wieder fit ist, und das Auslandssemester von Alexander Mattern sind gleich drei Spieler für diese Position weggefallen.

In alle Überlegungen der Vereinsspitze spielt die Hoffnung rein, dass die Mannschaft sich vorerst auch ohne Daniel Tarczal und Torjäger Marc-Philipp Zimmermannvon den Abstiegsplätzen fern hält. Das würde auch den Einbau junger Spieler erleichtern. Morgen ist ab 13.30 Uhr mit dem Berliner AK jedoch eine Mannschaft zu Gast, die für Auerbach eine echte Herausforderung darstellt. In zwölf Punktspielen gelang dem VfB erst ein Sieg. (tyg)

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