Drei Teams der 1. Kreisklasse kommen auf alle Fälle weiter

In der ersten Kreispokalrunde greifen alle Vereine der Fußball-Vogtlandliga und Vogtlandklasse ein. Wer von ihnen stolpert bei einem Außenseiter?

Plauen.

Vor zwölf Monaten mussten in Runde 1 des vogtländischen Fußball-Pokalwettbewerbs gleich sieben höherklassige Teams die Segel streichen. In der Ausscheidungsrunde in der Vorwoche blieben kleinere Überraschungen nicht aus. Aufhorchen ließ Pokalneuling Wacker Plauen II mit einem 12:1-Schützenfest gegen Pfaffengrün. Post Plauen feierte seinen allerersten Heimerfolg im Wettbewerb und Kreisliga-Absteiger Brunn kam wieder einmal als Unterklassiger eine Runde weiter. Nun duelliert er sich mit der Spielgemeinschaft Eichigt/ Triebel, die ebenfalls in der 1. Kreisklasse kickt und noch nie über die erste Runde hinauskam. Vertreten wird diese Spielklasse in der dritten Runde (18. August) auf alle Fälle mit einem Trio, weil sich auch in den Partien Neustadt/Kottengrün II - Grünbach-Falkenstein II und Limbach - Post Plauen Vertreter der 1.Kreisklasse gegenüberstehen.

Der Auftakt des Pokalverteidigers Rotschau bei der Spielgemeinschaft Reuth/RFC III wird erst in einer Woche ausgetragen. Der Grund: Er steht am Samstag vor seinem Sachsenpokaldebüt. Der Zweite der ewigen Pokaltabelle, Schreiersgrün, ist bei der SG Jößnitz II nicht nur wegen des Drei-Klassen-Unterschieds für ein Weiterkommen gesetzt, wie auch der SV Kottengrün beim erstmaligen Gastspiel in Pausa, das in dieser Saison als Spielgemeinschaft mit Mühltroff II antritt.

Nach dem Zusammenschluss der Grünbacher und Falkensteiner vor sechs Jahren zur Spielvereinigung hat die erste Mannschaft stets die Hürde der ersten Runde übersprungen. Diese Serie soll in Bobenneukirchen natürlich nicht reißen. Auch der FC Werda hielt sich bisher bei seinem jeweiligen ersten Pokalauftritt schadlos. Es ist unwahrscheinlich, dass Gastgeber Elsterberger BC daran etwas ändert.

Recht reizvoll ist so manches Duell zwischen Kreis- und Vogtlandligisten. Der vierfache Sieger SC Syrau lernt dabei das Vogtland kennen, denn beim SV Morgenröthe-Rautenkranz gastierte er noch nie. Ein einziges Mal flog der SC bisher in Runde 1 raus (2013/14 daheim beim 0:2 gegen Kottengrün). Eine heiße Kiste wird in Schöneck angepfiffen, wenn der VfB Auerbach II kommt, schließlich ist der Gastgeber, der schon zweimal im Finale stand, Zweiter der ewigen Tabelle.

Ein schnelles Wiedersehen feiern Coschütz und Wernesgrün. Vor einem Jahr kam die Elf aus dem Bierdorf in Runde 2 mit einem 3:1 weiter. Kann Coschütz diesmal den Spieß umdrehen? Wacker Plauens Erinnerungen an die Lauterbacher sind nicht die besten. Vor drei Jahren strich der 1. FC dort die Segel (1:3).

Kreisliga-Rückkehrer Rempesgrün freut sich auf den 1. FC Rodewisch. Das letzte Derby beider liegt schon über elf Jahre zurück. Damals kickten beide im Kreisliga Göltzschtal. Trotz des Abstiegs feierte der FSV in jener Saison seinen überhaupt ersten Sieg gegen den Nachbarn (2:1). Der SV Bergen fordert den Finalisten der Vorsaison Fortuna Plauen heraus. Klare Favoriten sind Unterlosa in Bad Brambach und der FSV Treuen beim VfB Auerbach III. Die beiden Vogtlandliganeulinge BC Erlbach (in Tirpersdorf) und SG Jößnitz (beim Reichenbacher FC II) gastieren bei ehemaligen Meisterschaftsrivalen. Den kürzesten Weg hat der VfB Plauen Nord vor sich. Zum SpuBC auf den Echoplatz sind es gerade einmal 850 Meter Fußweg.

Setzt sich die Auswärtsmisere des VfB Lengenfeld auch im Pokal beim VSC Mylau-Reichenbach fort? Der gewann 2019 auswärts noch kein Pflichtspiel. Bereits zum dritten Mal begegnen sich Großfriesen und die SpVgg Heinsdorfergrund. Sowohl 2011 als auch 2016 siegten die Heinsdorfer jeweils 1:0. Wie exakt vor zwölf Monaten gastiert der 1. FC Rodewisch II beim VFC Reichenbach. Damals gewann er 6:2. Die stolze Heimserie des 1. FC Wacker Plauen II steht gegen Kreisligist Trieb auf dem Prüfstand.

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