Ein Dankeschön für einige der Rührigsten im Sportverein

Die jüngste Mitgliederversammlung hat der Vorstand der SG Limbach genutzt, um acht verdienstvolle Mitglieder auszuzeichnen.

Limbach.

Die bronzene Ehrennadel des Landessportbundes Sachen bekamen unter anderen Frank Isegrei von den Alten Herren, der persönlich nicht anwesend sein konnte, sowie Margita Handschuh und Käthe Bröckel von der 15-köpfigen Senioren-Sportgruppe verliehen. "Wir haben uns bei der Auswahl der ausgezeichneten Mitglieder danach gerichtet, wer schon ganz lange aktiv ist und sich engagiert", erklärt Vereinschef Jens Göbel.

Wenn es um organisatorische Dinge geht, dann ist es Margita Handschuh, die zur Stelle ist und sich engagiert. Die 77-Jährige hatte nichts geahnt: "Die Auszeichnung kam sehr überraschend." Die 75-jährige Käthe Bröckel ist Kassiererin und hat die Schließgewalt, was die Turnhalle angeht: "Da ich gleich daneben wohne, funktioniert das sehr gut." Ebenfalls mit der bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet wurde Rico Lechleiter. Der 35-Jährige ist als Abteilungsleiter Fußball und Co-Trainer aus dem Verein nicht mehr wegzudenken. Durch seinen Sohn hat der Ex-Fußballer wieder Feuer gefangen. Anfänglich betreute er die F-Jugend, inzwischen die erste Männermannschaft. Die steht aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz der 1. Kreisklasse. Lechleiter sagt: "Wir hoffen als Trainerteam, dass wir die Spieler inspirieren können, sich zusammenzureißen."

Ausgezeichnet wurden zudem die Jugendtrainer Thomas Lantzsch und Michael Diegel. Jens Göbel sieht die Beiden als wichtige Stütze: "Ohne sie hätten wir in Limbach keine Nachwuchsteams mehr." Diegel ist von seiner ehrenamtlichen Arbeit Feuer und Flamme: "Es ist spannend, Freud und Leid mit den Kindern zu teilen und deren Entwicklung zu verfolgen."

Ingolf Niemand gehört zum Vorstand der SG Limbach und ist Abteilungsleiter Wandern. Wenn es im Verein irgendwo brennt, ist er da. Der 58-Jährige ist seit zehn Jahren dabei. Er selbst sieht sich so ein bisschen als Ruhepol: "Man kann viele Sachen einfach etwas ruhiger angehen. Das bringt mehr, als Hektik zu verbreiten. Als Limbacher, der ich seit vielen Jahren bin, denke ich, muss man sich in der Gemeinde engagieren. Ein Sportverein wie unserer lebt mit den Leuten aus dem Ort."

André Schüller, der früher selbst aktiv gespielt hat und sich anfänglich um den Nachwuchs kümmerte, hält heute als Platzwart den Rasen in Schuss. Der Wechsel ist aus Zeitgründen passiert, denn seine Tochter Gina, die in Limbach mit Fußball angefangen hat, ist jetzt auf der Sportschule in Leipzig. Die 15-Jährige gehört der U-17-Sachsenauswahl an, ihre Leipziger Mannschaft ist auf dem Sprung in die Bundesliga.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

    Lesen Sie auch
    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...