Ein Weichensteller für den RFC

Die Reichenbacher Fußballer peilen den dritten Sieg in Folge in der Landesklasse an. Aber auch der Gastgeber Annaberg braucht dringend Punkte.

Reichenbach.

So kann es weitergehen: Nachdem der Reichenbacher FC zum ersten Mal in dieser Saison zwei Siege in Folge einfahren konnte, sollen aller guten Dinge nun zum Abschluss der Herbstrunde drei werden. Das morgige Spiel beim Aufsteiger und Tabellenzwölften VfB Annaberg (Anstoß auf dem Kunstrasen ist 13.30 Uhr) hat für die Männer von Steve Gorschinek Schlüsselcharakter. Es wird zeigen, ob im Frühjahr (Beginn am 24. Februar) der Weg in den einstelligen Tabellenbereich eingeschlagen werden kann oder weiter das Abstiegsgespenst aus der Ferne droht.

Aktuell beträgt der Rückstand auf Rang 9 fünf Punkte und der Vorsprung zum viertletzten Platz vier Zähler. "Die Stimmung ist momentan gut. Es ist schön, was die Mannschaft in den letzten drei Spielen auf den Weg gebracht hat. Sie muss ihn aber weiter gehen. Daher wollen wir uns gerade jetzt unmittelbar vor der Winterpause noch einmal positiv präsentieren und erfolgreich sein."

Dass es in Annaberg nicht einfach wird, muss der Trainer seinen Jungs nicht erst lang und breit erklären. Schließlich steht der VfB nach vier Niederlagen hintereinander schon mit dem Rücken zur Wand. Die Heimbilanz sieht alles andere als berauschend aus. Nur gegen Marienberg (3:2) und Meerane (1:1) konnte Zählbares eingefahren werden. Fünfmal wurde schon verloren. "Die Leistungskurven könnten nicht unterschiedlicher sein. Doch daraus abzuleiten, dass dies anhält, wäre das Verkehrteste, was wir tun könnten. Wir müssen genauso wie zuletzt engagiert, aggressiv und leidenschaftlich zu Werke gehen und dabei möglichst in Führung gehen. Die belebte zuletzt bei Ifa und zu Hause gegen Gelenau unseren weiteren Aktionen."

Verzichten muss Gorschinek auf den nach seiner langen Verletzung jüngst wieder im Mittelfeld wirbelnden Axel Kühn (Studium). Seine Rolle soll Routinier Maik Strobel übernehmen, der nach seinem Muskelfaserriss vorige Woche in der Endphase zu einem Kurzeinsatz kam und dabei sogar einen Treffer zum 4:0-Endstand beisteuerte.

Zwischen 2008 und 2012 begegneten sich beide Teams gleich vier Serien in Folge. Die Bilanz liest sich bei jeweils zwei Siegen und Niederlagen sowie vier Unentschieden ausgeglichen. Beim letzten Gastspiel im April 2012 fuhr der RFC mit einem 2:1 zurück. Mirko Particke und Co-Trainer Stephan Joost trafen damals für die Reichenbacher, die am Saisonende dennoch als Tabellenzehnter in die Vogtlandliga mussten. Auch Annaberg stieg ab.


Zwei schwere Aufgaben

Für den FSV Treuen geht es zum Abschluss der Landesklassen-Hinrunde heute zum Spitzenreiter Handwerk Rabenstein. Der ist 13.30 Uhr gegen den Aufsteiger klarer Favorit, da er noch kein Spiel in dieser Saison verloren hat. Die Treuener haben sich zuletzt mit dem 2:1 gegen Oelsnitz etwas Luft nach unten verschafft.

Der SV Merkur Oelsnitz ist morgen, 13.30 Uhr Gastgeber für den ESV Lok Zwickau. Die Westsachsen zählen für die Oelsnitzer nicht nur traditionell zu den unbequemen Kontrahenten, sie sind aktuell Tabellenvierter. Merkur sehnt nach mittlerweile neun Partien ohne Sieg die Winterpause herbei, um sich neu zu sortieren.

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