Elsteraner Männer starten mit Pokalsieg

Bei verschiedenen Turnieren standen die Fechter der SG Medizin auf der Planche. Das beste Einzelergebnis erreichte dabei Luisa Hammerschmidt.

Bad Elster.

Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die Degenfechter der SG Medizin Bad Elster in den Wettbewerb um den Deutschlandpokal gestartet. Die Frauenmannschaft mit Sabrina Schlott, Laura-Marie Schlott und Luisa Hammerschmidt musste gegen Erlangen antreten. Nach beschwerlicher Anreise hielten die Vogtländerinnen das Gefecht lange offen. Am Ende fehlte ihnen ein wenig das Glück, sie verloren 41:45.

Ein besseres Ende gab es für die Männer, die in Oederan auf die Planche mussten. Nur im ersten Gefecht lagen die Oederaner in Führung. Detlef Schlott, Olaf Schlott und Lothar Vigelahn drehten die Begegnung und bauten den Vorsprung der SG Medizin immer weiter aus. Am Ende stand ein deutlicher 45:33-Sieg für Bad Elster.

Auch zu verschiedenen Ranglistenturnieren waren die Aktiven des obervogtländischen Vereins in den vergangenen Tagen unterwegs. In Saalfeld nahm Luisa Hammerschmidt am Turnier um den Stadtwerke-Cup teil. Dabei erkämpfte sie im Degenwettkampf der Altersklasse U 17 den Silberpokal. Nach einer durchwachsenen Vorrunde mit vier Siegen und vier Niederlagen ordnete sich Luisa auf Platz 5 für die K.o.-Runde ein. Im Viertelfinale ließ sie bei ihrem 15:10-Erfolg gegen Katja Eif (Görlitz) nichts anbrennen. Mit Nervenstärke und einer kleinen Portion Glück bezwang Luisa Hammerschmidt in der Vorschlussrunde die Vorrundenerste Emma Thiele (Oschatz/Leipzig) 15:14. Das Glück fehlte dann aber im Finale gegen Linda Segura (Oschatz), das die Vogtländerin knapp 11:12 verlor. Mit dem zweiten Platz sicherte sich Luisa Hammerschmidt wertvolle Punkte für die sächsische Rangliste.

Lucy Roth und Lothar Vigelahn stellten sich den Gefechten beim Chemnitzer Degenturnier. Lucy Roth startete als Juniorin im Feld der Aktiven-Fechterinnen und beendete die Vorrunde als respektable Sechste. Den ersten K.o.-Runden-Gefechten entging sie mit einem Freilos. Im Viertelfinale bekam sie es mit Elisa Bader vom gastgebenden PSV Chemnitz zu tun. Von Anfang an lag die Bad Elsteranerin mit zwei, drei Treffern in Führung. Am Ende gewann sie souverän 15:10. Im Halbfinale gegen Dauerrivalin Leona Vogel aus Radebeul konnte Lucy Roth bis ins letzte Drittel vom Einzug ins Finale träumen. Aber gesundheitliche Probleme machten ihr ein Strich durch die Rechnung. So musste sie den Kampf um Platz 3 absagen. Da bei diesem Turnier jeder Platz ausgefochten wird, belegte sie im Teilnehmerfeld der Aktiven den seltenen vierten Platz. Im separaten Feld der Juniorinnen konnte sich sie aber über die Bronzemedaille freuen. Lothar Vigelahn, der Senior bei der SG Medizin, erfocht sich im Feld der Aktiven unter die junge Gegnerschaft den zehnten Platz. (hoef)

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