Für den Rebels-Trainer bleibt die Landesliga eine Herausforderung

American Football: Thomas Schulze über Fragezeichen vorm ersten Spiel, neue Gegner und den Umbruch im Team

Für die Vogtland Rebels wird es in der nächsten Woche wieder ernst. Das American-Football-Team startet am 29. April, 15 Uhr in Treuen mit einem Heimspiel gegen Wittenberg in die Landesligasaison. Monty Gräßler hat mit Rebels-Cheftrainer Thomas Schulze (40) das folgende Interview geführt.

Freie Presse: Sie gehen mit den Rebels in die dritte Saison. Hat das dann schon etwas von Routine oder überwiegt trotzdem noch eine gewisse Anspannung?

Thomas Schulze: Ich bin ehrlich gesagt genauso aufgeregt wie vor der ersten Saison.

Warum?

Es ist einfach ein Spiel mit ganz vielen Unbekannten. Wir mussten viele neue Spieler ins Team integrieren. Wir treffen durch die Neustrukturierung der Ligen auf Gegner, über deren Spielstärke wir nur spekulieren können. Aber vor allem weißt du als Trainer vor dem ersten Punktspiel einfach nicht, wie weit du wirklich mit der Mannschaft bist.

Aber die Rebels sind gut gerüstet für die Saison, oder nicht?

Da uns im Winter fünf Stammkräfte verlassen haben und auch der eine oder andere aufgehört hat, befindet sich die Mannschaft gerade in einem kleinen Umbruch. Wir haben uns mit den neuen Spielern gut vorbereitet, Fitnesseinheiten mit einem externen Trainer absolviert und zuletzt auch beim Trainingslager in Werdau hart gearbeitet. Jetzt muss es uns gelingen, die vakanten Posi tionen schnellstmöglich wieder mit guten Jungs zu besetzen. Viel wird davon abhängen, wie schnell die Neueinsteiger dazulernen.

Wieviele Spieler stehen Ihnen zur Verfügung?

Wir haben um die 35 Spieler im Kader. Damit können wir relativ beruhigt in die Saison reingehen, auch wenn die Zahl ausbaufähig ist.

Sie haben die neue Struktur bereits angesprochen. Mit der Einführung der Verbandsliga als 5. Liga ist die Landesliga künftig die 6. Liga im American Football. Macht es das etwas leichter?

Nein, sicher nicht. Die Staffel ist zwar dieses Jahr insgesamt vielleicht etwas ausgeglichener besetzt, aber leichter als 2017 wird es deshalb nicht. Die Landesliga bleibt für uns eine Herausforderung.

Mit den Wittenberg Saints wartet zum Auftakt nächsten Sonntag gleich einer der Staffelneulinge. Was erwarten Sie?

Wittenberg hat voriges Jahr in der anderen Landesliga-Staffel seine erste Saison gespielt. Jeder bei uns im Team freut sich drauf und ist gespannt, was uns das erste Spiel bringen wird. Durch den lange anhaltenden Winter haben wir weniger Einheiten auf dem Feld absolviert als voriges Jahr und auch kein Testspiel bestritten. Es wird das erste harte Aufeinandertreffen in diesem Jahr.

Bis dahin bleiben noch zwei Trainingseinheiten. Was kann man da noch bewegen?

Wir konzentrieren uns jetzt nur noch auf Kleinigkeiten. Es geht darum, an unseren Spielzügen zu feilen und die Abstimmung weiter zu verbessern. Es bringt nichts, so kurz vorm Saisonstart noch mit neuen Sachen anzufangen.

Welches Fazit würden Sie gern am Ende der Saison ziehen?

Wir sind uns im Trainerteam einig: Es wäre super, wenn wir mit den vielen Neuen unter die Top 3 kommen.

Service Heimspiele : 29. April: Vogtland Rebels - Wittenberg Saints; 17. Juni: Vogtland Rebels - Freiberg Phantoms; 2. September: Vogtland Rebels - Dresden Monarchs II; 23. September: Vogtland Rebels - Saalfeld Titans. Kickoff ist jeweils 15 Uhr im Treuener Stadion.

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