Germanias Wechsel-Trick geht voll auf

In der Regionalliga der Ringer haben die Markneukirchener am Samstag einen 23:4-Sieg gegen Thalheim gefeiert. Auch Franz Richter war dabei wieder im Team.

Markneukirchen.

Die Regionalligaringer des AV Germania Markneukirchen verzeichnen einen wahrlich furiosen Saisonstart: Nach dem 24:4-Sieg zum Auftakt gegen den Vorjahres-Dritten 1. Luckenwalder SC gelang den Ringern aus dem oberen Vogtland am Samstag ein ebenso klarer 23:4-Erfolg gegen den RV Thalheim.

Thalheims Trainer Steffen Richter hatte bis auf Neuzugang Tamas Török alle seine Stars mit nach Markneukirchen gebracht. Das Trainergespann des AV Germania mit Andy Schubert und Heiko Holzapfel, der André Backhaus vertrat, hatte sich für den Spitzenkampf einen Wechsel in der Mannschaft ausgedacht. Valerij Borgoiakov rang im Papiergewicht bis 57 Kilo im ungewohnten Freistil, Neuzugang Marco Stoll rückte im Limit bis 61 Kilo ins Team.

Der Plan der Vogtländer ging auf, der erst 16-jährige Stoll gewann im Schnelldurchlauf. Im schwersten Limit bis 130 Kilo kehrte Franz Richter zurück in die Mannschaft und hatte mit dem tschechischen Auswahlringer Ondrej Dadak gleich einen schweren Brocken vor der Brust. Eine Rolle im Bodenkampf entschied die Begegnung zu Gunsten des Germania-Schwergewichtlers. Nachdem auch Lucasz Dublinowski (98 kg/Freistil) den Bruderkampf gegen Radoslaw Dublinowski mit 3:1 gewonnen hatte, siegte Roman Walter (66/F) mit 5:1 Punkten gegen Florian Pohl. Mit 12:0 für die Gastgeber ging es in die Pause.

Bei den Thalheimern verletzten sich mit Benjamin Opitz (80/F) und Tobias Löffler (75/klassisch) die beiden tragenden Säulen des Teams, jeweils in Führung liegend. Julian Gebhard, der sich bis dahin tapfer gewehrt hatte, aber auch Serjan Simonyan wurden vom Unparteiischen Thomas Hausmann zu Aufgabesiegern erklärt. Maximilian Simon (66/k) hatte den bundesligaerfahrenen Niklas Ohff zum Gegner. Abgezockt und clever holte sich der Deutsche Juniorenmeister die Führung, die er stetig ausbaute und den Kampf am Ende unter dem Jubel der 221 Fans mit 7:1 für sich entschied.

Im vorletzten Kampf des Abends, war es ein Wurf von Justin Müller (75/F), der das Duell zugunsten des Markneukirchner Eigengewächses entschied. So blieb es bei den vier Mannschaftspunkten für Thalheim durch Chris Schneider (86/k), der seine Punkte allerdings kampflos erhielt, da Markneukirchen in diesem Limit keinen Kämpfer zur Verfügung hatte.

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