Gleich zwei Urgesteine verlassen die Staffel 1

Fußball-Kreisliga: Wildenau garniert Aufstieg mit zwei Rekorden

Auerbach/Reichenbach.

Die Staffel 1 der Fußball-Kreisliga ist zwei Dauerbrenner los: Der SV Wildenau verabschiedet sich nach oben, die TSG Brunn nach unten. Einen Klassenwechsel kannte man in Wildenau seit sage und schreibe 19 Jahren nicht mehr. 2000 stieg der SV aus der damaligen 2. Kreisklasse auf. Seitdem standen zwei dritte Plätze (2012 und 2018) als beste Platzierungen zu Buche. In dieser Saison schaffte Wildenau endlich den großen Wurf, und das mit zwei Rekorden: Auswärts blieb zuvor noch kein Team ungeschlagen. Auch die Serie von 25Spielen ohne Niederlage sucht ihresgleichen. Dennoch wurde der Staffelsieg erst am Schlusstag festgezurrt, weil der VfB Schöneck die gesamte Zeit dicht im Nacken saß. Den i-Punkt setzten die Wildenauer mit dem 5:0 gegen den Letzten Brunn, der nach 21 Jahren erstmals wieder eine Spielklasse tiefer kicken muss. Schöneck als Vizemeister gelang zwar gegenüber der Vorserie (Rang 12) der größte Sprung, doch der durch einige im Sommer getätigte Toptransfers anvisierte Aufstieg blieb dem VfB verwehrt. Im letzten Auswärtsspiel musste er sich in Klingenthal mit einem 1:1 begnügen, blieb damit zum 13. Mal ungeschlagen. Nicht mehr viel lief im Frühjahr für den VfB Auerbach III zusammen, der in Morgenröthe-Rautenkranz zum neunten Mal sieglos blieb. Noch zwei Ränge von 10 auf 8 machte Netzschkau gut, das den Ellefeldern beim 3:0 keine Chance ließ. Der 1. FC Rodewisch II verlor zwar zum Abschluss in Trieb 1:4, der Bronzeplatz des Neulings verdient dennoch Beachtung.

Der VfB Pausa und die SGTraktor Lauterbach haben mit ihren Siegen am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der Staffel 2 der Fußball-Kreisliga gesichert. In die 1. Kreisklasse absteigen muss dagegen die TSG Ruppertsgrün mit der jeweils schwächsten Offensive und Defensive als Tabellenletzter und der Post SV Plauen. Dem hätte am letzten Spieltag ein Unentschieden in Bad Brambach zum Klassenerhalt gereicht, er verlor aber nach 1:0-Führung noch 1:3. Der VfB Plauen Nord stand in der Staffel bereits als Meister und Aufsteiger zur Vogtlandklasse fest. Im Rennen um den zweiten Platz war nach 45 Minuten alles gelaufen. Leubnitz führte schon 4:0 bei Erlbach II und konnte so von Lok Plauen nicht mehr eingeholt werden. So konnten die Plauener auch die 2:3-Niederlage in Lauterbach verschmerzen.

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