Handballer legen im Pokal los

Der VfB Lengenfeld und die Rodewischer Handballwölfe müssen in der ersten Runde auswärts ran. Für die Meisterschaft hegen beide Teams unterschiedliche Ambitionen.

Lengenfeld/Rodewisch.

Volkmar Sesselmann glaubt an sein Team. Deshalb hat der Trainer des VfB Lengenfeld nach dem sechsten Platz des Bezirksligisten in der Vorsaison erneut "Rang 3 bis 5" als Ziel ausgegeben. Der Optimismus, eine noch bessere Rolle spielen zu können, hat mehrere Gründe. Die Mannschaft ist zusammengeblieben und mit zwei Spielern aus der zweiten Garnitur ergänzt worden. Auch die Trainingsbeteiligung und das Engagement in der Saisonvorbereitung stimmte. Zudem hat sich der in der Schlussphase der Vorsaison verletzt fehlende VfB-Top-Torschütze Andy Wolf wieder fit gemeldet.

So gesehen spricht vieles dafür, dass der VfB auf eine ähnliche Spielweise wie in der Vorsaison setzt. "Wir haben nicht den klassischen Führungsspieler auf dem Feld. Bei uns kommt die Stärke aus dem Mannschaftsverbund", erklärt der Trainer. In der Vorbereitung legte er vor allem Wert auf den Tempo-Gegenstoß. Das hat offenbar in dem einen oder anderen Test schon gefruchtet. "Die Basis dafür ist gute Deckungsarbeit und kämpferischer Einsatz", sagt Volkmar Sesselmann. Auf genau dieses Tugenden baut der VfB auch am Sonntag, 14 Uhr im Bezirkspokalspiel beim eine Klasse tiefer spielenden TSV Claußnitz sehen. Dort wollen die Lengenfelder zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Volkmar Sesselmann: "Das Ziel ist, weiterzukommen und dabei nochmal ein paar Spielzüge und Besetzungen auszuprobieren."

Als Test unter Wettkampfbedingungen sehen auch die Rodewischer Handballwölfe ihr Pokalspiel am Sonntag, 16 Uhr beim HC Glauchau/Meerane III. Beide Teams sind Punktspielrivalen in der 1. Bezirksklasse und kennen sich aus der Vorsaison. Die beendeten beide Vereine zwar als Tabellennachbarn. Die direkten Duelle gingen aber jeweils an Glauchau/Meerane. "Das wird für uns eine erste Standortbestimmung, bei der wir ganz klarer Außenseiter sind", sagt der Rodewischer Spielertrainer Steffen Schnabel.

Die Handballwölfe gehen ebenfalls mit einem nahezu unveränderten Kader in die Saison. Zwar kehrte Christian Kistner nach bestandener Meisterprüfung ins Team zurück. Dafür meldete sich jedoch Torhüter Marcus Senf wieder in Richtung Plauen ab. Insgesamt bleibt die Personaldecke damit sehr dünn, zumal die Rodewischer ihre in der Kreisklasse spielende zweite Mannschaft nicht aufgeben wollen. Das geht nur, weil einige ältere Spieler weiter zur Stange halten oder zumindest ab und an aushelfen.

Unter diesen Voraussetzungen hat für die erste Rodewischer Mannschaft der Klassenerhalt oberste Priorität. "Es geht darum, so schnell wie möglich 18 bis 22 Punkte zu holen. Das gute Abschneiden in der vergangenen Saison war sicher eine positive Überraschung. Diesmal wird es aber schwerer, weil ein Absteiger und zwei richtig gute Aufsteiger in der Staffel dazugekommen sind", so Steffen Schnabel.

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