Junger Pausaer verpasst eine EM-Medaille

Ringen: Kevin Lucht wird in Rom guter Fünfter

Rom.

Am letzten Tag der Junioren-Europameisterschaften der Ringer in Rom stand am Sonntagabend mit Kevin Lucht vom KSV Pausa noch einmal ein vogtländischer Freistilringer im Medaillenkampf. Der von Nachwuchs-Bundestrainer Marcel Ewald betreute Athlet hatte am Vortag das Halbfinale der 74-Kilogramm-Klasse erreicht, das er allerdings gegen den Russen Akhmed Shokumov, der sich am Ende souverän den Titel holte, deutlich 1:12 verlor. Damit zog Lucht ins kleine Finale um Bronze ein. Er stand dort dem Moldawier Piotr Caraseni gegenüber, gegen den er zunächst in Rückstand geriet. Lucht arbeitete sich zwar wieder heran, konnte mit starkem Endspurt aber nur noch auf 6:10 verkürzen. Das bedeutete Platz 5 für Kevin Lucht. Am Vortag war der Pausaer mit einem Sieg über den Polen Remigiusz Waskowski in den Wettbewerb gestartet. Im Viertelfinale schaltete der KSV-Ringer, der in Leipzig trainiert, Erik Reinbok aus Estland nach spannendem Duell mit 5:5 Wertungspunkten aus.

Gleich am ersten Kampftag der EM hatte der Markneukirchener Franz Richter in der 130-Kilogramm-Klasse im griechisch-römischen Stil Silber geholt. Auch Eyleen Sewina von Rotation Greiz schaffte bei den Juniorinnen den Sprung ins Finale der 65-Kilogramm-Klasse. Wie Richter trainiert sie am Bundesleistungszentrum Frankfurt/Oder und holte wie der Markneukirchener Silber. (rjö)

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