Kann Syrau den Bock umstoßen?

In der Fußball-Vogtlandliga treffen Mannschaften aus der oberen auf Teams der unteren Tabellenhälfte. Nur die Partie Irfersgrün gegen Schreiersgrün hat Spitzenspiel-Charakter.

Plauen.

Zwei Teams der Fußball-Vogtlandliga warten noch auf den ersten Saisonsieg. Unterlosa versucht, diesen beim VfB Auerbach II zu holen, Wernesgrün bei der ungeschlagenen SG Rotschau. Auch der FC Werda ist noch unbezwungen und fährt zum Derby nach Kottengrün. Das Plauener Duell zwischen Concordia und Wacker wurde coronabedingt abgesagt.

VfB Auerbach II (8.) - SG Unterlosa (15.): Unterlosa wartet auf den ersten Saisonsieg. Aber bei der spiel- und kampfstarken zweiten Mannschaft des VfB Auerbach tun sich alle Teams der Liga schwer. Das vierte Unentschieden im achten Spiel wäre ein Erfolg für die Gäste.

SpVgg Neumark (13.) - 1. FC Rodewisch (7.): Neumark hat in der Vorwoche mit dem zweiten Sieg in seiner kurzen Vogtlandligageschichte die rote Laterne abgegeben. Nun kommt der 1. FC Rodewisch, der sich gegen Concordia Plauen beim 6:1 warm schoss. Schwerstarbeit also für die Neumarker Defensive, die bislang bereits 27 Gegentore kassierte.

SG Rotschau (5.) - SV Grün-Weiß Wernesgrün (16.): Rotschau mausert sich still und heimlich zum Topteam der Vogtlandliga. Nach vier Siegen und zwei Unentschieden ist das Team noch ungeschlagen, könnte mit einem weiteren Sieg im Nachholspiel auf Platz 2 rutschen. Gegen Wernesgrün verloren die Rotschauer in den letzten zehn Spielen nicht. Rotschau ist klarer Favorit, zumal die Gäste noch auf den ersten Saisonsieg warten.

SC Syrau (11.) - BC Erlbach (6.): Der Pokalsieger des Vorjahres und Meister 2018/19 strauchelt durch die Vogtlandliga. Erst einen Sieg konnten die Syrauer bejubeln, sie warten seit fünf Spielen auf den nächsten Dreier. Zudem hat der SC mit acht Treffern neben Neumark die wenigsten Tore erzielt. Nun kommt der BC Erlbach, der vor Selbstvertrauen strotzt. Mit zwei Siegen in den beiden Nachholspielen könnten die Obervogtländer sogar auf Platz 1 springen. Vier Siege und eine Niederlage sowie der beste Angriff sprechen für sich.

SG Jößnitz (1.) - FC Fortuna Plauen (9.): Die SG Jößnitz reitet die Euphoriewelle. Nach der Niederlage am ersten Spieltag gegen Concordia Plauen siegte sich die SG von Spiel zu Spiel. "Nach dem Concordia-Spiel ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen. Wir versuchen jetzt, so lange wie möglich den Platz an der Sonne zu behalten", freut sich Spielertrainer Steffen Stumpe über die, wie er sagt, Momentaufnahme. Er kennt auch das Erfolgsrezept seines Teams. "Natürlich hat man immer auch Glück, wenn man da oben steht. Aber die Stimmung im Team ist überragend, was vielleicht auch daran liegt, dass wir keinen festen Cheftrainer haben", so Stumpe, der sich zusammen mit Daniel Schuster um die Mannschaft kümmert, weshalb dort eine offene und ehrliche Stimmung herrsche. Fortuna sieht Stumpe als schwierigen Gegner. "Fortuna hat drei Spiele nicht verloren und kommt mit breiter Brust. Wir wollen zu Hause aber ungeschlagen bleiben", so Stumpe.

BSV Irfersgrün (2.) - SV Fronberg Schreiersgrün (3.): Mit zwei Niederlagen am Stück hat sich Irfersgrün von der Tabellenspitze verdrängen lassen. Schreiersgrün verlor am zweiten Spieltag in Rotschau, sammelte danach elf Punkte in fünf Spielen. Im Spitzenspiel ist für Spannung gesorgt.

SV Kottengrün (14.) - FC Werda (4.): Werda ist eines der beiden Teams, das noch kein Spiel verloren hat. Kottengrün hat nach dem Sieg am ersten Spieltag nichts Zählbares mehr geholt. In der Vergangenheit waren diese Duelle immer sehr hitzig und voller Spannung.

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