Knappe Niederlage zum Hinrundenende

Die Ringer der WKG Pausa/Plauen mussten sich am Wochenende in der Regionalliga Thalheim geschlagen geben. Die Entscheidung fiel erst im letzten Kampf.

Pausa.

Über 300 Zuschauer erlebten einen spannenden Regionalligakampf zwischen der WKG Pausa/Plauen und dem RV Thalheim. Die Gäste setzten sich mit einem Sieg im letzten Ringer-Duell des Abends durch und sicherten sich den knappen 14:12-Erfolg.

12:12 stand es vor dem letzten Kampf, als im Limit bis 75 kg WKG-Weltergewichtler Nils Buschner auf den bundesligaerfahrenen Niklas Ohff traf. Ohff, der vom FC Erzgebirge Aue nach Thalheim kam, erkämpfte sich bis zur Pause eine sichere 9:0-Führung und baute den Vorsprung auf 11:0 aus. Nils Buschner setzte kurz vor Ende einen Kopfhüftwurf an, konnte seinen überraschten Gegner jedoch nicht festhalten und auf die Schulter drücken. Mit dem 11:4-Punktsieg stiehlt der RV Thalheim die Siegpunkte aus Pausa und sichert sich zum Ende der Halbserie den 2. Tabellenplatz.

Den Auftakt des spannenden Kampfabends machte Beslan Begiew, der seinen Gegner mehrfach mit schönen Techniken in die Ringerbrücke stellte und mit 13:9 Punkten gewann. Chancenlos war Martin Hopf im Schwergewicht, der nach langer Verletzungspause gleich den tschechischen Auswahlringer Ondrej Dadak vor der Brust hatte und mit 0:9 den Kürzeren zog. Knappe Punktsiege landeten Janik Rausch mit 6:2 und Dawid Peplowski, der seinen Gegner mit 5:2 in die Schranken wies. Eryk Maj sorgte kurz vor der Pause mit einem 5:0 über den 42-jährigen RVT-Routinier Mario Koch für die 8:3-Halbzeitführung der WKG Pausa/Plauen.

Während die WKG-Ringer ihre Punkte mühsam einsammelten, packte Thalheims Chris Schneider zu Beginn der zweiten Hälfte mit einem schnellen Überlegenheitserfolg über Christian Bächer gleich vier Mannschaftspunkte auf das Gästekonto. Und auch Tobias Knittel fand den Kampf und unterlag mit 2:11. Thalheim ging durch die zwei Siege mit 10:8 in Führung. Maximilian Kahnt war vor der Saison von Thalheim zur WKG Pausa/Plauen gewechselt. Gegen Benjamin Opitz unterlag der Zugang mit 0:6 Punkten. Magomed Dadaev sorgte mit einem 17:1-Überlegenheitssieg für das 12:12 vor dem letzte Kampf. Doch dann kam die Niederlage von Nils Buschner gegen Niklas Ohff, die auch den 14:12-Sieg der Gäste sicher stellte.

"Leider hat uns heute Schellenberg schmerzlich gefehlt, der beruflich verhindert war. Sonst hätten wir vielleicht gewonnen", so WKG-Trainer Anatolij Judin, der sich trotz der Niederlage über die steigende Zuschauerzahl freute. "Die Leute gehen sicher nicht enttäuscht nach Hause", so der 2. Vorsitzende des KSV Pausa Andreas Seidel.

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