Lässt es Grünbach wieder krachen?

Der Tabellensiebenten der Fußball-Vogtlandklasse geht beim Schlusslicht RFC II auf Torejagd. Reumtengrün empfängt das beste Auswärtsteam.

Auerbach.

Nach zehn Runden stehen in der Fußball-Vogtlandklasse nur noch der BC Erlbach und die SpVgg Neumark ungeschlagen da. Das schafften bisher nur der FC Grünbach in der Saison 2011/12 und der 1. FC Rodewisch (2012/13), die am Ende der Saison eine Spielklasse höher kletterten. Ihre unmittelbare Konkurrenz war damals aber recht übersichtlich. Das sieht aktuell ganz anders aus. Mit der SG Jößnitz und dem VFC Adorf mischen noch zwei weitere Teams oben mit. Das Spitzentreffen wird diesmal in Neumark angepfiffen, wo Jößnitz gastiert. Ein Kellerduell steigt bei Concordia Plauen. Der gastgebende Drittletzte erwartet den Vorletzten Coschütz.

Samstag:

Reichenbacher FC II - SpVgg Grünbach-Falkenstein. Obwohl derzeit alles gegen die Reichenbacher spricht - mit drei Punkten nach zehn Spieltagen konnte noch keiner die Vogtlandklasse halten -, werden die Männer von Trainer Sascha Scheller einen Teufel tun und die Flinte vorzeitig ins Korn schmeißen. Mit einem Sieg hätten sie den Rettungsring zumindest wieder in Sichtweite. Daheim schluckte der RFC stets mindestens zwei Gegentreffer, blieb in drei von fünf Fällen ohne Tor. Galt die SpVgg bisher als Minimalist, so ließ sie es vor einer Woche mit dem 5:2 gegen Concordia krachen. Bereits fünfmal teilte sie sich die Punkte. Ein Remis wäre für die Reichenbacher wohl zu wenig. Verloren hat Grünbach-Falkenstein in den vergangenen sieben Runden aber nur einmal (0:1 bei Stahlbau Plauen).

SpVgg Neumark - SG Jößnitz. Der Vergleich der neben den Erlbachern zweitstärksten Abwehrreihen kennt keinen Favoriten. Die Neumarker wollen weiter ungeschlagen bleiben. Die SG, die von vielen vor der Saison für den Sprung in die Vogtlandliga gesetzt war, wurde diesen Erwartungen im Großen und Ganzen gerecht. Allein auswärts hat sie Luft nach oben: zwei Siege, zwei Remis, eine Niederlage. Gewonnen hat sie in Neumark noch nie.

SV Concordia Plauen - SV Coschütz. Beide befinden sich in einer Ergebniskrise. Concordia verlor schon dreimal am Stück jedes zweite Spiel und kommt einfach nicht vom Fleck. Coschütz wartet bereits vier Runden auf Zähler, erwies sich auswärts als Punktelieferant: In sechs Spielen gab es sechs Niederlagen. Die Plauener haben zwar den drittbesten Sturm (21 Treffer), aber auch die wackeligste Abwehr (30). Kein Keeper musste zu Hause öfter die Kugel aus dem Netz holen als der von Concordia (18-mal). Sein Gegenüber tat es auswärts so oft wie kein anderer (24-mal).

Sonntag:

VfL Reumtengrün - VFC Adorf. Zu Hause hat der VfL als einziges Team noch nicht gewonnen, während der VFC 16 von 18 möglichen Auswärtspunkten mit nach Hause nahm. Reumtengrün stabilisierte sich in den vergangenen Wochen und ließ seinen Fehlstart mit fünf Pleiten fünf Spiele ohne Niederlage folgen. Gerade gegen Adorf lieferte Reumtengrün schon so manches Heimspektakel ab. 2013/14 wurde 8:3 gewonnen, zwei Jahre später stand es am Ende sogar 8:2. Der erste Heimdreier ist eigentlich fällig.

Weiter spielen: Samstag: Erlbach - Oelsnitz II, Weischlitz - Heinsdorfergrund. Sonntag: Stahlbau Plauen - Kürbitz.

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