Lengenfeld bietet drei Tage hochkarätigen Pferdesport

350 Reiter und 580 Pferde werden ab Freitag das Reitsportgelände bevölkern. Das 57. Reit- und Springturnier wartet einmal mehr mit einer Reihe von Höhepunkten auf.

Lengenfeld.

Eines der größten Reit- und Springturniere der Region geht in seine 57. Runde. Der Reit- und Fahrverein Lengenfeld erwartet am Wochenende 350 Reiter und 580 Pferde aus sechs Bundesländern sowie Gastreiter aus der Tschechischen Republik. Diese haben sich 1350 Startplätze reserviert. "Wir haben also einen straffen Zeitplan zu absolvieren" erklärt Turnierleiter Henry Heckel. Besonders bei den Dressurwettbewerben gingen die Anmeldezahlen deutlich nach oben. Der Vereinschef führt das nicht zuletzt auf die guten Bedingungen in Lengenfeld zurück. Der Schwierigkeitsgrad bei den Dressurprüfungen reicht von Klasse A bis Klasse M.

Die Besucher des Turniers können sich an allen drei Tagen auf viele hochkarätige Spring- und Dressurwettbewerbe freuen. Am Freitag und Samstag bietet der Gastgeber von 7 Uhr bis Mitternacht ein durchgängiges Programm, zu dem Showeinlagen gehören. Für beide Abende stehen Springveranstaltungen unter Flutlicht auf dem Programm. Am Sonntag findet das Finale der Piehler Youngster Tour statt, einer Springpferdeprüfung der Klasse L. "Es starten vier bis sechsjährige Pferde. Für die Finalrunde qualifizieren sich in jeder Altersklasse die besten fünf", erklärt Henry Heckel.

Angeboten wird auch ein Qualifizierungsspringen der Klasse S für den Partner Pferd Cup im Januar in Leipzig. 44 Anmeldungen gibt es bereits für diese Prüfung. Außerdem sind drei Springen der S-Klasse zu einer "Großen Tour" zusammengefasst. Zu gewinnen gibt es den Großen Preis von Lengenfeld sowie hochwertiges Reiterzubehör im Wert von rund 1000 Euro.

Für die Abendveranstaltung am Samstag hat der Reit- und Fahrverein mehrere Höhepunkte vorbereitet. Ein Reiter und eine Reiterin, Manuel Prause und Julia Dotzauer, erhalten das Goldene Reitabzeichen. Das ist ein Leistungsabzeichen, welches die Deutsche Reiterliche Vereinigung verleiht, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Im Falle eines Springreiters sind das zehn gewonnene Springen der Klasse S, so Heckel. Zum Abendprogramm gehören auch Gespannfahrten und eine so genannte Freiheitsdressur mit Pferden und Hunden. Ein Barrierespringen mit sechs Hindernissen, die in jeder Runde etwas höher gelegt werden, bereichert das Abendprogramm.

Damit die Reiter auf dem Springplatz beste Bedingungen vorfinden, laufen schon lange die Vorbereitungen. Henry Heckel: "Seit vier Wochen bewässern wir den Springplatz, damit der Boden weich bleibt. Ohne dieses Wasser wäre der Untergrund durch die anhaltende Trockenheit hart wie Beton".

Am Sonntag, 13 Uhr versammeln sich alle Teilnehmer zur Einmarschparade. Diese Tradition reicht bis in die Anfänge der Lengenfelder Turniere zurück. Am 7. Oktober 1966 fand das erste Reit- und Springturnier statt. Auch damals schon mit Wettbewerben im Springen, der Dressur und im Fahren. 60 Pferde gingen damals an den Start.

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