Letzte Runde vor der Winterpause

Fußball, Vogtlandliga: Erster trifft auf Dritten

Plauen.

Mit dem ersten Rückrundenspieltag schließen die Fußballer der Vogtlandliga am Wochenende das Jahr 2016 ab. Nach der Hälfte der Spielzeit ist Spitzenreiter Schreiersgrün immer noch ohne Niederlage, zehn Siege und drei Unentschieden stehen zu Buche. Am Sonntag steigt auf dem Fronberg das Topspiel gegen den Dritten Rotschau.

Mit zwei Punkten Rückstand zur Spitze lauert Neustadt auf Platz 2. Der Abstand zum Dritten Rotschau beträgt bereits sieben Zähler. Nun wartet mit Schlusslicht Grünbach-Falkenstein eine vermeintlich leichte Aufgabe. Mit dem Vierten Werda und Rodewisch (Platz 8) treffen zwei zuletzt siegreiche Teams aufeinander. Der jungen Werdaer Truppe fehlt noch ein wenig die Konstanz, Rodewisch scheint sich langsam aufzurappeln und hat sich mit vier Siegen aus fünf Spielen ein wenig aus dem Sumpf gezogen.

Auf Platz 5 hat sich der VfB Auerbach II eingenistet. Die Regionalliga-Reserve ist seit vier Spielen ungeschlagen und gastiert in Wernesgrün (Rang 11). Die Chancen für den VfB stehen gut, denn der Aufsteiger gönnt sich wohl eine kleine Auszeit. Punktgleich mit Auerbach II verharrt Lengenfeld auf dem sechsten Platz. Die Lengenfelder sorgten zuletzt mit einem 6:0 gegen Stahlbau Plauen für Furore. Mit Aufsteiger Mühltroff kommt nun der Tabellenzehnte, der nach gutem Start ein wenig aus der Spur geraten scheint.

Im Tabellenkeller steigt das Plauener Stadtderby: Wacker als Drittletzter empfängt den Vorletzten Stahlbau. Neun Punkte liegt Wacker relativ sicher vor den Stahlbauern, die auf einem potenziellen Abstiegsrang stehen, falls ein vogtländisches Teams aus der Landesklasse absteigt, und dringend punkten müssen. Wacker kann die Begegnung gelassener angehen.

Jenseits von Gut und Böse hat sich der SC Syrau zur Saison-Halbzeit auf Platz 7 eingefunden. Will man die eigenen Ansprüche, nämlich oben mitzuspielen, in der zweiten Halbserie noch verwirklichen, muss im Heimspiel gegen Irfersgrün (Platz 9) ein Dreier her. Doch die Irfersgrüner sind immer für eine Überraschung gut, wie zuletzt der FC Werda bei seinem 1:3 leidvoll erfahren musste. (tgf)

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