Markneukirchen "beängstigend stark"

Die Völkerballturnierserie der Grundschulen ist in Hammerbrücke zu Ende gegangen. Zwei Teams sagten kurz vorher ab.

Hammerbrücke.

"Jawoll!" und "Klasse!" - groß war der Jubel bei den Mädchen und Jungen aus der Grundschule Markneukirchen. In spannenden 8-Minuten-Spielen behielten sie am Mittwoch beim Völkerballturnier der Grundschulen in Hammerbrücke als einzige Mannschaft eine weiße Weste. Ungeschlagen setzten sich die Jungen und Mädchen gegen die Sigmund-Jähn-Grundschule Klingenthal sowie die Grundschulen Schöneck und Muldenhammer durch.

Man sollte nicht glauben, wie laufintensiv Völkerballspiel ist und welche Körperbeherrschung man haben muss, um nicht vom Gegner mit dem Ball getroffen und aus dem Feld geworfen zu werden. Abducken, fix zur Seite drehen, gut fangen können, zielsicher sein, dazu der Lärm in der Halle wegen der gegenseitigen Anfeuerungen - da war von allen höchste Konzentration gefragt. Dass es den Grundschülern bei allem Ehrgeiz auch noch einen Heidenspaß machte, war nicht zu übersehen.

Das sah auch Turnierorganisator Stefan Albrecht so: "Das war heute eine tolle Stimmung, alle hätten den Sieg verdient gehabt. Leider sagten die Grundschulen aus Grünbach und Werda kurzfristig ab. So blieb es bei nur vier Mannschaften. Markneukirchen war beängstigend stark." Neben Hammerbrücke gingen bereits in Netzschkau und Rodewisch Völkerballturniere über die Bühne. Laut Stefan Albrecht dienen sie gewöhnlich als Qualifikation für die Vogtlandspiele. Da die in diesem Jahr jedoch aussetzen, waren die drei Turniere normale Wettbewerbe.

Endstand: 1. Grundschule Markneukirchen 9 Punkte, 2. Sigmund-Jähn-Grundschule Klingenthal 6, 3. Grundschule Schöneck 3, 4.Grundschule Muldenhammer 0.

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