Markneukirchener scheidet unglücklich aus

Ringen, U-23-EM: Justin Müller verliert im Viertelfinale

Novi Sad.

Der Markneukirchner Freistilringer Justin Müller hat bei den Europameisterschaften der Altersklasse U 23 in Novi Sad (Serbien) den Einzug ins Halbfinale knapp verpasst. Bis 30 Sekunden vor Ende des Viertelfinalduells führte der Germania-Ringer am Freitag gegen Fati Vejseli 4:2, als der Ringer aus Mazedonien mit einem Beinangriff zum 4:4 ausglich und bedingt durch die letzte Wertung den Kampf gewann. Vejseli unterlag am Freitagabend allerdings im Halbfinale, sodass das Europameisterschaftsturnier für Justin Müller beendet war. Nur wenn der Mazedonier das Finale erreicht hätte, wäre für den Markneukirchener der Weg in die Hoffnungsrunde bis hin zum möglichen Kampf um Platz 3 frei gewesen.

Dabei war Justin Müller erfolgreich in die EM gestartet. gleich im Auftaktkampf bezwang der Germania-Ringer den Österreicher Gabriel Janatsch nach einem schönen Wurf durch Schultersieg und rückte damit ins Viertelfinale vor, das er dann unglücklich aus der Hand gab. "Er wüsste doch, dass der Mazedonier noch einmal in die Beine springt. Den Kampf muss er eigentlich gewinnen, dann ringt er um eine Medaille, was mit diesem Los durchaus möglich gewesen wäre", zeigte sich Bundestrainer Jürgen Scheibe enttäuscht über die verpasste Chance des Vogtländers.

"Nach vorn schauen und weiter hart trainieren", tröstete der sportliche Leiter des AV Germania, Jörg Guttmann, der mit weiteren Fans den Auftritt des Markneukircheners vor Ort verfolgte. Bereits zu Wochenbeginn war der zweite EM-Starter des Vereins, Schwergewichtler Franz Richter, bei den Griechisch-Römisch-Spezialisten im Viertelfinale aus dem Wettbewerb ausgeschieden. (rjö)

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