Mit 21 Jahren eine der Besten

Frauen: Radsportlerin Mirjam Kuhn will im Enduro jetzt richtig durchstarten

Jößnitz/Kempten.

Mit 21 Jahren gehört die gebürtige Jößnitzerin Mirjam Kuhn schon zu den besten Enduro-Fahrerinnen Deutschlands. Im vergangenen Jahr schaffte sie es, die Trail-Trophy - eine Mountainbike-Enduro-Rennserie mit fünf Stationen in Deutschland, Italien und der Schweiz - in der Endabrechnung für sich zu entscheiden. Bei vier Wertungsrennen, an denen sie teilnahm, fuhr sie dreimal auf den ersten Platz und einmal auf den zweiten. Bei der Deutschen Meisterschaft wurde Mirjam Kuhn Vierte, womit sie sich allerdings nicht zufrieden zeigt.

"Ich hatte mir richtig viel vorgenommen. Gegen eine richtig starke Konkurrenz hat es leider nicht zu mehr gereicht", erzählt die Mountainbikerin, die mittlerweile in Kempten im Allgäu zu Hause ist. Dennoch ist diese Platzierung für eine damals 20-Jährige aller Ehren wert und ein Mosaikstein ihrer bisher erfolgreichsten Saison.

Allerdings soll das noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. "Im neuen Jahr werde ich alles dafür geben, Ende Mai bei der Deutschen Meisterschaft auf das Podium zu fahren", zeigt sich Mirjam Kuhn kämpferisch. "Das ist dann meine vierte Meisterschaft, und bisher konnte ich mich stetig steigern."

Insgesamt neun Rennen fuhr Mirjam Kuhn im vergangenen Jahr. 2019 sollen noch einige dazukommen. Unter anderen wird sie zum ersten Mal an den Enduro World Series teilnehmen. Aber auch die Titelverteidigung bei der Trail-Trophy steht auf dem Plan. Mit neuen Sponsoren und viel Ehrgeiz will die Vogtländerin sich weiter nach vorn an die Spitze der deutschen Mountainbikerinnen heranarbeiten. (czi)

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