Nachwuchs geht wieder auf die Matte

Ringen: Vogtländer bei Trainingstag im Erzgebirge

Plauen/Markneukirchen.

Mehrere Nachwuchsringer des RSV Plauen und des AV Germania Markneukirchen haben sich an einem eintägigen Trainingslager des FC Erzgebirge Aue im Ringer-Zentrum in Bad Schlema beteiligt. Der Plauener Trainer Peter Morgner sagte: "Als wir gefragt wurden, waren wir sofort dabei. Die Sportler wollen natürlich gern auf die Matte. Und bei so einem Trainingstag haben sie auch einmal andere Trainingspartner. Wir selbst können in Plauen aktuell nicht trainieren, weil unsere Halle am Chrieschwitzer Hang vorgerichtet wird." Dennoch hält man sich fit mit Läufen, Radtouren und Krafttraining in kleinen Gruppen. Auch unter freiem Himmel auf der Wiese wird trainiert, so Morgner. In Bad Schlema war unter anderem auch Richard Brand mit dabei. "Ihn habe ich seit der 1. Klasse im Training", erzählt Morgner. Unter normalen Umständen wäre der 13-jährige Plauener in diesem Jahr zur Deutschen Meisterschaft gefahren. Genauso wie der gleichaltrige Titus Riedel vom AV Germania Markneukirchen und dessen Teamkollege Johannes Adler, der zu den Medaillen-Favoriten auf Bundesebene zählt. Alle drei hatten sich gut vorbereitet, bis wegen Corona alles von 100 auf 0 gefahren wurde. "Wir sind froh, dass ein solches Training wie hier in Bad Schlema stattfindet", sagt Germania-Trainer Björn Hauck. Wenn es Wettkämpfe gibt, halte es die Motivation hoch, mit unterschiedlichen Trainingspartnern auf der Matte zu stehen. "Das ist für die Jungs wichtig, um am Ball zu bleiben." (wend)

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