Netzschkau braucht gegen Schöneck einen Sahnetag

Fußball-Kreisliga: FC Teutonia empfängt heute den Spitzenreiter - Wildenau und Tirpersdorf drücken Daumen

Reichenbach.

In der Fußball-Kreisliga winkt Spitzenreiter VfB Schöneck ein neuer Startrekord. Gewinnt er heute beim Absteiger FC Teutonia Netzschkau, hätte er als erster Verein überhaupt vom Saisonbeginn weg acht Siege erzielt. Wollen die Hausherren den Spielverderber geben, müssen sie wohl einen "Sahnetag" erwischen. Schließlich warten sie schon fünf Spiele auf einen vollen Erfolg, obwohl die Saison mit zwei Dreiern eigentlich optimal begann. Eines scheint gewiss: Nur auf Schadensbegrenzung sind die Netzschkauer gegen den Überflieger der Kreisliga bestimmt nicht aus ...

Die Sympathien der Verfolger Wildenau und Tirpersdorf (jeweils fünf Punkte Rückstand) sind den Teutonen gewiss. Wildenau fuhr nach seiner Auftaktheimpleite gegen Tirpersdorf 16 von 18 möglichen Punkte ein. Beim zuletzt stark nachlassenden SV Turbine Bergen (fünf Niederlagen in den jüngsten sechs Runden) soll im einzigen Sonntagsspiel die Serie von Auswärtssiegen (fünf am Stück) weiter anwachsen. Auch Tirpersdorf packt die Koffer und reist zum FSV Ellefeld, einem Kontrahenten, gegen den man im Vogtlandverband noch nie verlor (drei Siege, ein Remis). Für Furore sorgte bislang Blau-Weiß Rebesgrün. Der Vorletzte der vergangenen Serie ist neben Schöneck noch ungeschlagen und dürfte seine Zielstellung "Klassenerhalt" schon bald nach oben korrigieren. Gegen Tabellennachbar Trieb soll die Positivserie natürlich nicht abreißen.

Ein bisschen überrascht darf man auch von der Zweiten des 1. FC Rodewisch II sein. Der Neuling hat bei einem noch ausstehenden Spiel sogar die Spitzengruppe im Blickfeld. Die Aufgabe in Morgenröthe-Rautenkranz ist aber nicht einfach. Das Beständigste beim Gastgeber ist seine Unbeständigkeit. Bisher wiederholte sich kein Resultat der Vorwoche am darauffolgenden Spieltag. Zuletzt hatte der SVM verloren. Im Duell des VfB Auerbach III gegen die TSG Brunn geht es für beide um ganz wichtige Zähler im Abstiegskampf, stehen sich doch der Vor- und der Drittletzte gegenüber. Verloren hat der VfB gegen die TSG noch nie, daheim diese Saison aber auch noch nicht gewonnen. Gehen beim SV Muldenhammer schon frühzeitig die sportlichen Lichter aus? In Tirpersdorf stand das Schlusslicht zuletzt mit nur sieben Akteuren auf dem Feld. Und heute kommt der FSV Klingenthal zum Derby. (omh)

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