Niederlage im Vogtlandderby überschattet 21:2-Kantersieg

Den Zweitbundesligaringern des RV Greiz glückt beim AV Germania Markneukirchen die Revanche für die Hinrunde.

Markneukirchen.

Die Obervogtländer gehen mit je einem Sieg und einer Niederlage aus dem Doppelheimkampftag des Wochenendes hervor: Samstag wurde der KFC Leipzig mühelos bezwungen. Am Sonntag kamen dann die Musikstädter 6:22 unter die Räder.

Beim Vogtland-Derby gab der RSV Rotation Greiz den Ton an. In der ersten Hälfte des Kampfabends hielt Markneukirchen aber noch mit. Valerij Borgoiakov kam nach einer ganzen Serie von Würfen und Rollen im Bodenkampf zum schnellen Sieg, da sich der Greizer Dustin Nürnberger eine Platzwunde zuzog und ihn das Trainergespann aus dem Kampf nahm.

Lukasz Dublinowski verlor 0:10: drei Mannschaftspunkte für den Gast. Roman Walter bot dem bislang ungeschlagenen Moldawier Vladimir Codreanu die Stirn, überraschte mit schönen Beinangriffen, konnte jedoch die klare 7:15-Niederlage nicht verhindern, ebenso Franz Richter, der den Polen Lukasz Konera immer wieder unter Druck setzte, seine Aktionen jedoch nicht in Punkte ummünzen konnte und 1:5 unterlag. Erst Radoslav Vasiliev holte wieder Punkte für die Gastgeber. 6:8 stand es zur Pause. Dann brach Markneukirchen völlig ein. Alle Athleten des Gastgebers verloren ihre Kämpfe in der zweiten Hälfte.

"Greiz mit voller Mannschaft ist nicht zu schlagen. Wir wollten das Ergebnis im Rahmen halten. Das ist uns nicht gelungen", sagte Markneukirchens Trainer Andy Schubert.

Die Niederlage gegen Greiz überschattete den klaren 21:2-Sieg vom Vortag etwas, bei dem der KFC Leipzig von der Matte gefegt wurde. Borgoiakov begann den Punktereigen mit einem kurzrundigen Sieg. Dublinowski erhöhte mit seinem Überlegenheitserfolg auf 8:0 für Germania. Roman Walter machte gegen den international erfahrenen Polen Adam Bienkowski einen starken Kampf, den er jedoch 4:6 in der Schlussphase des Duells verlor. Franz Richter gewann sein Heimdebüt für den AV in der 2. Bundesliga Radoslav Vasiliev hielt das 7:7 mit beiden Händen gegen den Leipziger Avgustin Spasov fest. Nach der Pause ließ Andre Backhaus dem Landestrainer Florian Rau beim 7:2 keine Chance. Einer der Besten im Markneukirchner Team war Justin Müller, der knapp 7:8 unterlag. Marian Mihalik, Svilien Kostadinov und Julian Gebhardt packten gemeinsam am Ende noch neun Punkte drauf.

Stolz war Bürgermeister Andreas Rubner nach dem Doppelkampftag auf die Ringer aus seiner Stadt: "Sie gehören zur Spitze in dieser 2. Bundesliga und repräsentieren unsere Stadt damit überregional."

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