Oelsnitz ist nicht zu schlagen

Eine Menge Tore sahen die Zuschauer beim Hallenpokalturnier des Vogtländischen Fußballverbandes für über 45-jährige Senioren. Spannend war es bis zum Ende.

Plauen.

In der Plauener Kurt-Helbig-Halle sahen die Zuschauer eine der torreichsten Endrunden der über 45-Jährigen in der Geschichte des Vogtländischen Fußball-Verbandes. Nach insgesamt 15 Spielen mit 77 Treffern im Spielmodus Jeder gegen Jeden gewann der SV Merkur Oelsnitz mit 13 Punkten und 17:7 Toren knapp vor Pokalverteidiger SV Bobenneukirchen (12/19:7). Dritter wurde der 1. FC Wacker Plauen (9/16:7) vor der Spielgemeinschaft Nord/Lok Plauen (7/16:10). Ohne Sieg beendeten der FSV Bau Weischlitz (1/6:17) und die Spielgemeinschaft Ranch/SpuBC Plauen (1/3:29) das Turnier. Mario Dietz vom Siegerteam: "Im vergangenen Jahr hat uns Bobenneukirchen im Endspiel mit einem unüberwindlichen Abwehrbollwerk knapp besiegt. Heute waren wir die Glücklicheren. Glücklich auch, weil wir beim 4:3 gegen Weischlitz und 1:1 gegen Nord/Lok nicht gut spielten. Diese Partien hätten auch anders enden können."

"Mit dem zweiten Platz sind wir zufrieden. Gratulation dem SV Merkur, gegen den wir im direkten Vergleich 1:2 unterlagen. Trotzdem war alles denkbar knapp. Hätte Nord/ Lok gegen Merkur die hundertprozentige Chance kurz vor Spielende genutzt, wären wir dank des besseren Torverhältnisses Turniersieger", blickte Bobenneukirchens Frieder Schwab zurück.

Im vorletzten Turnierspiel führte Nord/Lok gegen Oelsnitz durch Kay Bahmann 1:0. Uwe Warmbier glich zum 1:1 aus. Kurz vor der Schlusssirene köpfte Bahmann freistehend den Ball über das leere Merkur-Tor, und Oelsnitz war der glückliche Pokalgewinner.

Steffen Reichelt vom SV Bobenneukirchen wurde mit elf Toren in fünf Spielen bester Torschütze. Bester Torhüter wurde Gunnar Gerbeth vom 1. FC Wacker Plauen. René Neumann von der Spielgemeinschaft Ranch/ SpuBC Plauen wurde als bester Spieler ausgezeichnet. Sein Lupfer zum 1:1 über die Torwartikone des SV Bobenneukirchen Ingo Meinel war das Traumtor des Turniers und wurde von allen Anwesenden in der Halle anerkennend beklatscht. Zudem hat sich das Team Ranch/SpuBC über den Tag ein Sonderlob verdient. Ohne einen Wechselspieler kickten die fünf Akteure mit ihrem 66-jährigen Torhüter Lutz Lewandowski gegen überlegene Konkurrenten ordentlich mit.

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