Oelsnitz siegt zum vierten Mal in Folge

Die Sachsenmeisterschaft Revolver .38 Spezial fand am Samstag in Reichenbach statt. 32 Schützen kämpften um den Titel.

Reichenbach.

Die Privilegierte Bürgerschützengesellschaft zu Reichenbach (PBSG) war am Samstag Gastgeber für 32 Schützen bei der Sächsischen Landesmeisterschaft Revolver .38 Spezial.

Im Einzel schaffte Maik Maßalsky von der SG Lengenfeld 1708 mit 476 Ringen den Sprung auf das oberste Treppchen. Er lag bereits vor dem Endkampf der sechs besten Schützen des Wettbewerbes vorn. Maßalsky gehört zum Lengenfelder Verein. Seine sportlichen Erfolge feiert er sonst jedoch mit der Bürgerlichen Schützengilde zu Oelsnitz. "Hier war ich zum ersten Mal für meinen Heimatverein erfolgreich. Die Konkurrenz war schon stark", meinte der Sieger. Aron Fläschendräger von den Oelsnitzern lag nur fünf Ringe hinter dem Erstplatzierten. Auf den dritten Platz kämpfte sich Mario Kozal von der Leipziger Schützengemeinschaft 1998 mit 469 Ringen. Auch die Plätze 4 und 5 gingen an die Oelsnitzer. Den vierten Platz belegte Jens Steindorf mit 464 Ringen, den fünften Dirk Löffler mit 462 Ringen. Dabei hatten Steindorf und Löffler ihrer Positionen aus dem Vorkampf im Endkampf getauscht. In der Schlussrunde kommt es neben dem sportlichen Können auch auf die besseren Nerven an.

Aus den guten Resultaten der Oelsnitzer in der Vorrunde resultiert auch die Platzierung bei der Mannschaftswertung. Aron Fläschendräger, Jens Steindorf und Dirk Löffler brachten es zusammen auf 1114 Ringe und hatten damit das Siegertreppchen sicher. 18 Ringe dahinter lag die Leipziger Schützengemeinschaft mit Mario Kozal, Bernd Wohlmann und Jens Zieger. Auf den 3. Rang schossen sich Uwe Berger, Torsten Hamann und Jens Berger vom Schützenclub Muldental mit 1076 Ringen. Die zweite Mannschaft der Oelsnitzer kam auf den 5. Platz, die Reichenbacher auf Rang 7.

"Wir haben in dieser Disziplin zum vierten Mal in Folge gesiegt. Besser geht immer, aber das Ergebnis war akzeptabel", erklärte Aron Fläschendräger. Der Wettbewerb sei reizvoll, weil hier alle Altersklassen in einer Klasse schießen, also zwischen den Teilnehmern schon mal 50 Jahre Altersunterschied liegen können. "Die Älteren sind erfahren, das darf man nicht unterschätzen", meinte Dirk Löffler.

Karl Heinz, Vizepräsident des Sächsischen Schützenbundes und Kampfrichter, bedankte sich bei den Schützen und bei den Ausrichtern von der Reichenbacher Bürgerschützengesellschaft für die gute Organisation. Als nächster Wettkampf steht die Disziplin Großkaliber Kurzwaffe in zwei Wochen in Dresden im Wettkampfkalender.

Für ihre sportlichen Erfolge wurden Maik Maßalsky (Lengenfeld), Aron Fläschendräger (Oelsnitz) und Hans-Martin Leibnitz (1. Schützengilde Freital Sachsen 90) mit der Sportehrenmedaille 2016 ausgezeichnet.

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