Oelsnitzer müssen Ex-Profi ausschalten

Fußball-Landesklasse: Merkur richtet Blick auch auf Landesliga-Geschehen

Oelsnitz.

Am viertletzten Spieltag der Fußball-Landesklasse ist der SV Merkur Oelsnitz (Platz 11) am Sonntag ab 15 Uhr in seinem vorletzten Auswärtsspiel der Saison beim SSV Fortschritt Lichtenstein (Rang 6) zu Gast. Dabei gilt es, nach dem überraschenden 3:2-Heimsieg gegen den Tabellendritten Marienberg dringend weitere Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

Den Lichtensteinern um Ex-Profi Sebastian Helbig (früher unter anderem bei Bayer Leverkusen, Energie Cottbus, 1. FC Köln, Erzgebirge Aue, Dynamo Dresden und FSV Zwickau unter Vertrag) gelangen nur vier Zähler aus vier Partien, zuletzt ein 1:0 bei Germania Chemnitz. Torschütze war eben jener Helbig, den die Oelsnitzer besser aus dem Rennen nehmen sollten. Merkur dagegen holte im selben Zeitraum neun Punkte. Die Vogtländer haben drei Zähler zwischen sich und den letzten Abstiegsplatz gelegt. Doch der könnte bald keiner mehr sein.

Denn unter Umständen kommen nicht zwei, sondern nur ein Team aus der Landesliga in die Landesklasse West runter, was dort lediglich vier Absteiger zur Folge hätte. Grund: Der bereits zweimal nicht angetretene SV Olbernhau hat seine Mannschaft mittlerweile vom Spielbetrieb abgemeldet. Als Folge fallen alle Partien mit Beteiligung des Aufsteigers, der sich freiwillig in den Kreisfußball zurückzieht, aus der Wertung. So könnte der Abstiegskampf wieder spannend werden. Während die abstiegsbedrohten VfB Empor Glauchau und Rapid Chemnitz nur einen errungenen Zähler verlieren, trifft es die Konkurrenz erheblich härter, was die Teams im Tabellenkeller der Landesliga wieder enger zusammenrücken lässt. In der offiziellen Tabelle ist das Szenario noch nicht berücksichtigt. "Auch wenn wir wissen, wie es ausfällt: Das Urteil des Sportgerichts müssen wir eben abwarten", sagt Staffelleiter Horst Stein.

Das neue Klassement wäre vor allem für den FSV Treuen interessant, da der im Moment auf dem ersten möglichen Abstiegsrang steht und am Sonntag den Tabellenvierten Germania Chemnitz erwartet. Die Gäste haben erst zwei Heimspiele verloren, während Treuen personell auf dem Zahnfleisch geht. Zuletzt kickte sogar Trainer Degenkolb mit, der beim 1:2 in Thalheim prompt ein Tor erzielte. Ohne Druck aufspielen kann der Reichenbacher FC (Platz 8), der beim Spitzenreiter SG Handwerk Rabenstein aufläuft.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...