Packendes Duell entscheidet sich erst in der letzten Runde

Der dritte von vier Läufen der Stundenlaufserie des Leichtathletik-Kreisverbandes ist in Falkenstein über die Bühne gegangen. Bei den Männern entschieden nach 60 Minuten nur 20 Meter.

Falkenstein.

Drei von vier Läufen der 25. Stundenlaufserie im Sport- und Freizeitpark Falkenstein sind absolviert. Gesamtleiter Reiner Milek vom VfB Lengenfeld zeigt sich zufrieden: "Wir hatten insgesamt 144 Läuferinnen und Läufer am Start beim Viertel-, Halb- und Stundenlauf. Das Wetter passte, und die Stimmung war gut. Beim Stundenlauf hat es ein packendes Duell gegeben zwischen Marcel Staudacher vom Treuener LV und Thomas Ungethüm vom VfB Lengenfeld. Das hatten wir schon lange nicht, dass es bis in die letzte Runde hinein so spannend blieb." Am Ende hatte Ungethüm knapp die Nase vorn.

Es ging schon etwas schwer von der Luft her, sagt der Tagessieger: "Nachdem ich im Vorfeld gut trainieren konnte, habe ich mit meinem zehnjährigen Sohn Fritz den Stoneman Miriquidi unter die Räder genommen. Das waren an zwei Tagen 180 Kilometer und 4500 Höhenmeter. Dieses kleine Vater-Sohn-Fahrrad-Abenteuer war wohl genau die richtige Vorbereitung auf den Stundenlauf. Fritz kann mit seinen 3790 Metern im Viertelstundenlauf durchaus mit den 16-Jährigen mithalten." Thomas Ungethüm selbst hat in der letzten Runde noch einmal richtig Gas gegeben: "In der letzten Viertelstunde habe ich immer mal probiert, Marcel Staudacher davonzulaufen, doch der hat gekontert. Die letzte Runde noch mal anzuziehen, war die einzige Chance - ich habe es einfach versucht." Am Ende entschieden lediglich 20 Meter. Bei Thomas Ungethüm standen 15.950 Meter zu Buche, bei Marcel Staudacher waren es 15.930. "Die letzten 20 Minuten ist der Lauf immer schneller geworden", sagt Staudacher: "Thomas musste ja irgendwann den Angriff wagen, und er hat zum richtigen Zeitpunkt Gas gegeben, als ich nicht mehr dranbleiben konnte."

Der Kampf wird wohl diese Woche fortgesetzt, denn beide starten beim Berglandlauf in Hammerbrücke. Dort geht auch Carolin Schmidt ins Rennen, die beim Stundenlauf bei den Frauen mit 14.120 Metern die Nase vorn hatte. Die Läuferin vom SV Grünbach bleibt bescheiden: "Es war ein guter Start, auch am Ende lief es, nur zwischendurch war ich mal etwas down."

Da bei der Stundenlaufserie mindestens drei Läufe absolviert werden müssen, um in die Wertung zu kommen, liegt in der Gesamtwertung aktuell Ringo Straßburg von Blau-Weiß Auerbach vorn mit 45.470 Metern aus drei Läufen. Bei den Frauen führt Susan Weigert vom VfB Lengenfeld mit 41.540 Metern. Alle Ergebnisse finden sich im Internet.

www.goeltzschtalmarathon.de

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