Pausa/Plauen vor schwerer Aufgabe in Nürnberg

Ringen: Nachwuchsringer sollen Personalprobleme vergessen machen

Plauen.

Einen schweren Stand hat derzeit die WKG Pausa/Plauen in der Ringer-Bundesliga. Verletzungs- und berufsbedingt fielen zuletzt gleich mehrere Stammringer aus. Zudem erhielt Gevorg Sahakyan vor den Weltmeisterschaften keine Freigabe vom polnischen Verband. So mussten verstärkt Eigengewächse die Lücken füllen, die in dieser Leistungsklasse allerdings noch überfordert sind. So wird es auch morgen, 19.30 Uhr beim letzten Hinrundenduell der Staffel Südost schwer für die Vogtländer, die beim SV Johannis Nürnberg antreten müssen.

Die Franken unterlagen am vergangenen Samstag beim Aufsteiger RSV Rotation Greiz, womit das Ziel, Platz drei - und damit die Teilnahme an der Endrunde - etwas aus dem Blickfeld geriet. Um jedoch den Kontakt zum Spitzentrio nicht zu verlieren, benötigt der SV Johannis jeden Punkt. Gegen Greiz setzte Nürnbergs Trainer Matthias Baumeister sechs Eigengewächse ein, die aber schon mehr Erfahrung in der Bundesliga sammeltenals die Ringer aus den Talentschmieden des KSV Pausa und ASV Plauen, die in diesem Jahr ins kalte Wasser springen mussten. Aus dem Team des SV Johannis Nürnberg ragen der Bulgare Stoyan Iliev und der russische Ringer Akhmed Bataev heraus. Somit dürfen sich die Fans auf spannungsgeladene Duelle freuen, denn die WKG hat in diesen Gewichtsklassen mit Krzysztof Bienkowski und Kamil Skaskiewicz ebenfalls zwei ihrer stärksten Kämpfer.

Die erste Hälfte der Vorrundenkämpfe in der Meisterschaftsrunde ist nach der Begegnung der WKG in Nürnberg vorüber. Am anderen Ende der Tabelle zeichnet sich bereits ab, wer als Anwärter auf die Endrunde in den Startlöchern steht. Und da spielt auch Aufsteiger RSV Rotation Greiz eine überraschend gute Rolle. Die Schere geht in den drei Staffeln auf Grund der unterschiedlichen Mannschaftsstärken weit auseinander, was viele Ergebnisse aufzeigen. Verletzungsbedingte Ausfälle, fehlende Freigaben starker ausländischer Verstärkungen, sowie eine große Anzahl von Nachholkämpfen deutscher Auswahlringer, die sich auf die Weltmeisterschaften der Männer in Budapest und der U-23 in Bukarest vorbereiten, verzerren das Bild in den Erstligastaffeln.

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