Plauen schlägt sich achtbar beim Spitzenreiter

Wasserball-Bundesliga: SVV verliert 11:22 bei Waspo Hannover

Hannover.

Nach der deutlichen 2:23-Heimniederlage gegen Rekordmeister Spandau 04 mussten die Wasserballer des SVV Plauen am Samstag beim amtierenden Deutschen Meister Waspo Hannover antreten. Waspo hatte sich wenige Tage zuvor in der Champions League eindrucksvoll 11:7 gegen die Wasserfreunde Spandau durchgesetzt, sodass den Plauenern eine erneute Klatsche drohte. Zudem musste Centerverteidiger Stephan Roßner die Reise nach Hannover kurzfristig berufsbedingt absagen. Diesmal blieb die Niederlage mit 11:22 aber im Rahmen.

Die Plauener hatten aus den Fehlern, die gegen Spandau so häufig zu sehen waren, gelernt. Die Hannoveraner Gastgeber bekamen es mit einem konzentrierten und angriffslustigen Team zu tun, das um jeden Preis mitspielen wollte. Im ersten Viertel hielten die Vogtländer dagegen und gingen sogar kurzzeitig 3:2 in Führung. SVV-Trainer Jörg Neubauer erklärte, wie es dazu kam: "Unser Spiel sah bei weitem nicht so chaotisch aus wie gegen Spandau. Wir hatten vorab einen Plan entwickelt und waren diesmal in der Lage, diese Marschroute weitestgehend umzusetzen. In unserer Vorbereitung führten wir viele Gespräche, änderten Trainingsinhalte und verbesserten die mannschaftliche Geschlossenheit. So haben wir unsere Vorhaben von Beginn an umgesetzt und konnten gegen Waspo mithalten."

Im weiteren Spielverlauf wurde der Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften erwartungsgemäß deutlich. "Natürlich wurde auch in Hannover jeder kleine Fehler sofort bestraft. Aber uns ist es gelungen, die unnötigen Einzelaktionen und Oberflächlichkeiten zu minimieren und dadurch erfolgreich zu spielen", so der Coach. Zwei der elf Plauener Tore wurden von den Youngstern Max Kaminke und Jiri Bohutinsky erzielt, die sich von großen Namen wenig beeindruckt zeigten. Sogar im letzten Spielabschnitt erzielten die Vogtländer, trotz aussichtslosen Spielstands, weitere drei Tore, was den Kampfgeist und die Leistungsfähigkeit des Kaders unterstreicht.

Coach Neubauer: "Wir wollen die Spiele gegen die Topteams nicht einfach nur überstehen, sondern so viel wie möglich für die bevorstehenden Partien mitnehmen. Das hat gegen Waspo vollumfänglich funktioniert." Am 23. Februar empfängt der SVV den Tabellendritten ASC Duisburg im Plauener Stadtbad.

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