Plauener Wasserballer sinnen auf Revanche

Nach Pokal-Aus in Potsdam geht Blick zum Liga-Duell

Potsdam.

Die Bundesliga-Wasserballer des SVV Plauen sind im Achtelfinale aus dem Pokalwettbewerb des Deutschen Schwimmverbandes ausgeschieden. Überraschend deutlich unterlag das Team von Trainer Jörg Neubauer am Samstag beim OSC Potsdam 6:17. "Wir haben es Potsdam viel zu leicht gemacht", räumt Neubauer ein. "Wir haben unsere Angriffe nicht bis zum Schluss ausgespielt, sondern vorschnell abgeschlossen. Hinzu kamen Unkonzentriertheiten und Fehlpässe. Eine so schnell spielende Mannschaft wie Potsdam lauert darauf natürlich und nutzt Fehler gnadenlos aus."

Die Gastgeber gingen schnell 3:0 in Führung. Es dauerte bis zum Ende des ersten Viertels, ehe Alexander Fritzsch und Alpar Soltesz die ersten Plauener Treffer erzielten. Auch im zweiten Spielabschnitt gelang es den Vogtländern nicht, die Vorgaben des Trainers umzusetzen. Neubauer: "In der Verteidigung waren wir nicht konsequent genug. Wir ließen zuviel Bewegung zu, woraus sich die Potsdamer gefährliche Torchancen erarbeiteten."

Die Mannschaften wechselten beim Stand von 7:4 für Potsdam die Seiten. Unter guten Voraussetzungen hätte der SVV da das Spiel noch drehen können. Allerdings gelang den Plauenern in der zweiten Hälfte noch weniger, was bei dem einen oder anderen Akteur zu Frustration führte. "Wir haben die Unzufriedenheit über unsere Leistung an anderen ausgelassen", sagt der Plauener Trainer. Und weiter: "Wir treffen in diesem Jahr noch einmal in der Liga auf Potsdam, und im ersten Spiel im neuen Jahr empfangen wir den OSC in Plauen. Ob die Potsdamer kontinuierlich eine so starke Leistung abrufen können, ist fraglich, sodass wir dieses Spiel nutzen, um für die Liga vorbereitet zu sein." (few)

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