Premiere steht 2021 im Mittelpunkt

Verein Vogtland Bike plant erste Deutsche Meisterschaft im E-Bike-Enduro

Schöneck.

Der Vogtland Bike Verein setzt auf Kontinuität. Bei der Mitgliederversammlung wurden vor wenigen Tagen der Vorsitzende Derrick Schönfelder sowie sein Stellvertreter Michael Degenkolb für weitere vier Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Das Duo steht seit der Gründung der Vereins im Jahr 2008 an dessen Spitze. Ebenfalls weiter mit dabei ist Babett Seidel. Neu hinzugekommen sind Axel Heilmann und Mario Jeschke. Die beiden kümmern sich in Zukunft vor allem um den aktiven Rennsport und die Organisation von Wettkämpfen.

Mit seinen rund 70 Mitgliedern hat der Vogtland Bike Verein schon mehr als 30 Radsportveranstaltungen auf die Beine gestellt. Ging es 2008 mit Rennen im Mountainbike-Marathon los, waren die Vogtländer später Vorreiter in Sachen Enduro. Neben Läufen nationaler und internationaler Rennserien ist der Name Vogtland Bike Verein auch mit drei Deutschen Meisterschaften im Mountainbike-Enduro verbunden. 2014 ging sie zum ersten Mal in Schöneck über die Bühne.

"Auch zukünftig liegt unser Hauptaugenmerk auf der Organisation von Radsportveranstaltungen. 2021 wollen wir die allerersten Titelkämpfe im E-Bike-Enduro ausrichten", sagt Derrick Schönfelder. Das war ursprünglich bereits für dieses Jahr geplant. Die Corona-Pandemie machte den Vogtländern und dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) da jedoch einen Strich durch die Rechnung. Dass der Verband gern mit dem Verein zusammenarbeitet, freut Derrick Schönfelder. "Dass man hier von Seiten des BDR auf uns zählt, ist natürlich toll und auch Bestätigung unserer Arbeit der letzten Jahre. Sich als ehrenamtlicher Ausrichter gegen zahlreiche Veranstaltungsagenturen zu behaupten, ist nicht immer einfach. Das ist mit viel Engagement und Herzblut unserer Mitglieder und Unterstützer verbunden. Ohne die würde das alles nicht funktionieren", betont der Vorsitzende. Wo die Deutsche Meisterschaft ausgerichtet wird, steht noch nicht fest. Derzeit werden verschiedene Orte geprüft. "Wir engen uns selbst auch nicht mehr mit regionalen Gebiets- und Landesgrenzen ein. Wir prüfen und bewerten ganz verschiedene Dinge wie topografische Besonderheiten für die Streckenlegung, aber auch Infrastruktur, Unterstützung vor Ort und Erreichbarkeit, was letztlich im Paket den Ausschlag für uns gibt", sagt Schönfelder. (aheb)

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