Probelauf endet mit Klassensieg

Nach neun Wochen Pause ist der Lengenfelder Ronny Hering in Mickhausen auf den 1. Platz gefahren. Das monatelange Tüfteln hatte sich damit gelohnt.

Lengenfeld.

Da hat er monatelang gearbeitet, getüftelt und mitunter auch mit der Technik gerungen - und dann fährt Ronny Hering beim Bergrennen im schwäbischen Mickhausen und holt nach einer Pause von neun Wochen auf Anhieb einen Klassensieg.

Der Lengenfelder Bergrennfahrer verbrachte nach der Anreise am Donnerstag während des Brücken-Freitages viel Zeit bei der Besichtigung der 2,2 km langen Strecke, die einen Höhenunterschied von 79 m überwindet, 6,5 m breit und daher "ultraschnell" ist, wie er sagt. Nach Dauerregen in der Nacht zum Samstag war die Strecke für die Trainingsfahrten sehr nass und Hering hatte einige Probleme, allerdings nur mit der Entlüftung des Innenraums. Und trotz der langen Pause fuhr der Vogtländer gleich eine Klassenbestzeit von 1:14,703 min und distanzierte seine Mitbewerber deutlich um über zwei Sekunden.

Nachdem in der Nacht zum Rennsonntag durch Mechaniker Lutz Hesse noch einige Einstellarbeiten am Motor vorgenommen worden waren begannen die drei sonntäglichen Rennläufe, bei denen der Lengenfelder zu Beginn noch auf Sicherheit fuhr und benötigte eine Zeit von 1:11,366 min. Doch bereits im zweiten Lauf verbesserte er sich auf 1:09,246 min und legte im letzten Lauf mit 1:08,380 min noch einmal eine Schippe drauf. Der Lohn: der souveräne Sieg in der Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1600 ccm Hubraum.

"Eigentlich sollte es ja nur ein Probelauf sein, aber der Ehrgeiz kommt halt mit dem Fahren", strahlte Hering bei der Siegerehrung und bedankte sich vor allem bei seinen vielen Unterstützern, die ihm in einer technisch schwierigen Saison immer zur Seite gestanden haben.

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